-- 100 Dinge aus 1000 Jahren --
Die Treibstoff-Kartusche für einen 100 MW pB11 Reaktor.
Eine improvisierte Bohr/Wasserstoff Kartusche für einen illegalen Fusionsreaktor im Slum der Markandaya Bhavana Arkologie.
Im Zuge der Isolation der Erde vor 140 Jahren kappten die Fremdherrscher des Solsystems die Energielieferungen der sonnennahen Solarkraftwerke zur Erde. Aber die Solarkraftwerke waren damals bei weitem nicht die einzige Energiequelle. Ein Großteil der Energie für die Erde stammte aus fraktalen Reaktoren im Orbit und aus regionalen Fusionskraftwerken am Boden. Damit konnte der Ausfall weitgehend kompensiert werden.
Nach dem Machtübergang an die dellianische Hierarchie, wurden auch die orbitalen Kraftwerke abgeschaltet. Damit blieben nur noch die Fusionsanlagen am Boden. Das war ein dramatischer Einschnitt. Energie wurde plötzlich sehr knapp. Deshalb wurden in aller Eile zusätzliche Kraftwerke aufgebaut. Man favorisierte regionale oder kommunale Anlagen, die nicht nur robuster gegen Störungen aus dem Orbit sein würden als große Kraftwerke, sondern auch von lokalen Organisationen, Firmen, Stadtteilen und Vereinen finanziert werden konnten. Auf dem Techlevel des 4. Jahrtausends ist ein pB11-Fusionsreaktor zum Glück eine relativ einfache Technologie. Moderne industrielle Fabs können alle Komponenten direkt herstellen. Man benötigt zwar hochreine Fab-Feeds, aber keine komplexen Metamaterialien. Rechtefreie oder rechtebefreite Fab-Designs sind im öffentlichen Netz verfügbar. Abfallprobleme gibt es nicht. Der Proton-Bor Prozess liefert schnelle Alphateilchen, die durch elektromagnetische Direktumwandlung zu Strom werden und danach als Helium ohne Strahlung in die Umwelt entlassen werden können. Früher gab es geringe Strahlenbelastungen durch Sekundärreaktionen, die die Anlage langsam auf niedrigem Niveau belasteten. Aber diese Probleme hat die moderne Materialwirtschaft schon lange gelöst.
Zehn Jahre nach der Reduzierung auf bodengebundene Anlagen muss die Erde trotzdem mit zehnmal weniger Energie auskommen, als vor der Machtübernahme. Vorher war der Energieverbrauch verschwenderisch gewesen, denn Energie war günstig. Auch nach der Reduzierung ist der pro-Kopf Verbrauch immer noch viel höher, als in der Zeit vor der allgemein verfügbar Fusionstechnologie. Trotzdem war die Reduzierung schmerzhaft, denn die riesige Bevölkerung der Erde war nur tragbar durch den massiven Einsatz von Technologie und Energie. Die Bevölkerung ist immer noch da, aber es fehlt die Energie für vertikale Farmen, für Wasserentsalzung in den Millionenstädten der Ozeane, für vollständiges Recycling und vieles andere mehr, was 30 Milliarden Menschen für selbstverständlich hielten.
Letztlich konnte der Bedarf nicht gedeckt werden. Nicht alle potentiellen Abnehmer wurden ausreichend versorgt. Energieproduzenten und -verteiler verwalteten den Mangel. Sie bestimmten, wer genug Energie bekam für seine wirtschaftlichen Aktivitäten, für Güterproduktion oder Nahrungsmittelherstellung. Die Energiewirtschaft wurde sehr mächtig. Nicht nur hohe Preise, sondern auch Gefälligkeiten, Nebengeschäfte und Korruption entschieden über Energiezuwendungen. Im Lauf der Zeit entwickelten sich feudale Strukturen. Energie wurde zum Machtinstrument. Und die, die die Macht hatten, wollten verhindern, dass andere sich von ihnen unabhängig machten. Nur 50 Jahre nachdem die Errichtung von lokalen Fusionsanlagen im großen Stil öffentlich gefördert worden war, wurden die ersten Verbote beschlossen. Aus "Sicherheitsgründen" wurde der Betrieb privater Kleinreaktoren in einigen Regionen der Erde verboten. Anlagen mussten lizensiert werden. Sie unterlagen strengen Auflagen und Quoten. Sogar bestehende private und kommunale Anlagen mussten sich einer gemeinsamen Energiestrategie unterwerfen. Sie konnten nicht selbst entscheiden, an wen sie Energie lieferten. Es gab Energiekommissare, die über Produktion und Verteilung wachten. Nach 80 Jahren war der Betrieb privater Kraftwerke fast überall illegal, nicht nur auf den festen Landflächen, sondern auch in den ozeanischen Agglomerationen und in der Tiefsee.
Die Kartusche stammt aus der Umgebung der schwimmenden Markandaya Bhavana Arkologie beim Tatakoto-Massiv im Südpazifik. Die Arkologie ist das regionale Zentrum. Dort lebt eine halbe Million in relativem Wohlstand. Die Arkologie hat eigene legale Reaktoren. Um die Arkologie gibt es weitere Siedlungen, viele davon mit primitiven Behausungen und prekären sanitären Verhältnissen. Die Gesamtbevölkerung der Tatakoto-Markandaya Agglomeration ist 10 Millionen. Offiziell wird die ganze Agglomeration durch Markandaya Bhavana mit Energie versorgt. Aber die Energie ist teuer, viel teurer, als sie sein müsste. Und es gibt keine stabilen Lieferverträge. Das Energieprivileg kann jederzeit entzogen werden. Dann gehen Unternehmen Konkurs, Menschen hungern oder verdursten, weil plötzlich kein Meerwasser mehr entsalzt wird. Deshalb versuchen viele, sich selbst zu versorgen. Sie betreiben illegale Reaktoren. Sie müssen ständig auf der Hut sein vor den Energiekommissaren der Arkologie. Die illegalen Reaktoren wechseln oft den Standort. Energieleitungen – elektrisch oder Hohlleiter – müssen getarnt werden. Oft wird die Energie illegaler Reaktoren auch über ein Netz schnell wechselnden Drahtlosstrecken verteilt.
Fusionsreaktoren brauchen eine Wasserstoffquelle und das Bor-11 Isotop. Beides gibt es in ausreichenden Mengen auf der Erde, in Lagerstätten und in den Weltmeeren. Manche arbeiten mit Diboran-11, einer Bor-11/Wasserstoff-Verbindung, die beide Elemente enthält. Andere, wie die vorliegende Kartusche, liefern die Elemente getrennt an den Reaktor, der dann etwas einfacher ist und keine eigene Vorverarbeitung braucht. Die Kartusche entspricht dem südpazifischen Standard für Fusionsanlagen bis 100 MW.
#Fusion #Technologie #Slum #Illegal
http://jmp1.de/h3141
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2540 Mukhagni-Zwischenfall
Militär des inneren Systems bombardiert einen sonnennahen Asteroiden und stürzt ihn dann in die Sonne. Offiziell ein Test. Aber viele Beobachter vermuten ein außer Kontrolle geratenes Experiment mit verbotener Technologie.
Bei Mukhagni, einem kleinen Asteroiden innerhalb der Merkurbahn, ereignen sich in kurzer Folge mehrere Antimaterie-Explosionen von jeweils 100 Megatonnen Sprengkraft. Das Ereignis erregt systemweit Aufsehen. Es gibt keine Erklärung von offiziellen Stellen. Zwei Tage später beginnen Kampfeinheiten der Magadha-Sangha-Föderation/Venus aus großer Entfernung Mukhagni zu beschießen. Die Militäreinheiten nähern sich Mukhagni auf Max-Delta-V Kursen aus allen Richtungen und feuern dabei weiter.
Die Nachrichtenagenturen des Solsystems übertragen live. Moderne Großteleskope lösen die Ereignisse bis auf 20 m auf. Auch über interplanetare Distanzen. Man erkennt deutlich die Auswirkungen des Bombardements auf den Asteroiden, aber keine Gründe für die exzessiven militärischen Maßnahmen.
Einige Tage später entdeckt man Frachter von Venus und Merkur, die zusätzliches Kriegsmaterial in Richtung Mukhagni transportieren. Kommerzielle Massdriver in der Umlaufbahn Merkurs unterstützen das Bombardement. Nach kurzer Zeit wird klar, dass die Massdriver Mukhagni kinetische Energie und Drehimpuls entziehen, um seine Bahn Richtung Sonne zu lenken.
Die Umlaufbahn von Mukhagni wird elliptisch und nähert sich nach mehreren Wochen der Sonne. Bei 10 Millionen km Entfernung werden die militärischen Angriffe eingestellt. Die kinetische Komponente des Bombardements wird durch Massdriver von Venus und Merkur weitergeführt bis die Bahn schließlich die Roche-Grenze unterschreitet und die Fragmente des Asteroiden in die Sonne stürzen.
Die offizielle Erklärung ist eine Gefechtsübung in der eine kinetische Bedrohung (der Asteroid) bei gleichzeitigem Unterdrückungsfeuer von Kurs abgebracht werden soll. Ein Test der Magadha-Föderation zum Schutz der Bevölkerung des inneren Systems als Reaktion auf den Umvelinqangi-Vorfall wenige Jahre zuvor. Das erklärt jedoch nicht die initialen Detonationen.
Tatsächlich war Mukhagni eine Forschungseinrichtung von Ratha-Musala (dem Entwicklungsbüro) von Ajatashatru (des interplanetaren Nachrichtendienstes) der Magadha-Sangha (einer wohlhabenden Föderation von Venus Habitaten). Entgegen der offiziellen Darstellung war auf dem Asteroiden ein geheimes Forschungsprojekt außer Kontrolle geraten. Die initialen Amat-Detonationen sollten wohl den Asteroiden sterilisieren und das Problem beseitigen. Das hatte aber nicht den erwarteten Erfolg. Daraufhin sahen die Verantwortlichen keine andere Möglichkeit, als den Asteroiden (unter gewaltigem Aufwand und ständigem Unterdrückungsfeuer) in die Sonne zu stürzen.
Natürlich vermutet man illegale KI-Forschung wie bei der Newplace-Verschwörung 100 Jahre zuvor. Damals konnte die asymptotische Entwicklung einer Gestalt-KI nur durch eine sphärische Welle von Antimaterie-Explosionen unterdrückt werden. Im Fall von Mukhagni hatte Ratha-Musala offensichtlich vorgesorgt und als Notbremse schwere Sprengsätze installiert. Wahrscheinlich eine Lehre aus der Newplace-Erfahrung. Ratha-Musala hatte auch die Weisheit die Sprengsätze zu zünden, aber das reichte wohl nicht aus. Was immer sich auf Mukhagni befand oder entwickelte, es war so mächtig, dass es selbst konzentrierten Angriffen von mehreren Großkampfschiffen, deren Lenkwaffen und Angriffsdrohnen widerstehen konnte. Aber was kann gefährlicher sein, als die Newplace-KI? Die Anzeichen deuten auf eine überlegene Technologie hin. Hatte eine asymptotische KI in kürzester Zeit neue Technologien entwickelt? Oder hatte Ratha-Musala schon so früh Zugang zu extrasolarer Technologie? Nach einer anderen Theorie experimentierte Ratha-Musala mit Kessler-Viroidae (entdeckt durch Zipi Kessler, 2478) und aktivierte dabei Disassembler-Gene (vgl. Massara-Seuche, 2746). Dann wäre das nukleare Bombardement dazu da gewesen, die vom kinetischen Einschlag ausgeschleuderten Bruchstücke zu sterilisieren. Analysen, die eine Korrelation zwischen kinetischen und nuklearen Feuersequenzen zeigen, weisen in diese Richtung.
Die Tatsache, dass solare Mächte irgendwo im Sonnensystem geheime und manchmal auch verbotene Forschungsprojekte an geächteten Technologien durchführen, ist wenig überraschend. Oft verwenden sie dafür kleine abgelegene Asteroiden, da Asteroiden mehr Deckung vor den allgegenwärtigen Teleskopen bieten, als Raumstationen. Im Laufe der Jahrhunderte werden mehrere solcher Aktivitäten aufgedeckt. Meistens durch Zufall, ein Unglück oder mangelnde Sorgfalt der Betreiber. Ein militärisches Sperrgebiet ohne militärische Aktivitäten ist ein deutliches Zeichen für geheime Aktivitäten, wenn auch nicht unbedingt für illegale Projekte oder geächtete Technologien.
Ratha-Musala hatte für seine Forschungseinrichtung einen Vulkanoiden in Sonnennähe gewählt und vorsichtshalber Antimaterie-Sprengsätze installiert. Offensichtlich waren sie sich des Risikos ihrer Forschung bewusst (das spricht eigentlich gegen die Kessler-Viroidae Theorie). Was auch immer der Inhalt der Forschung war, man kann davon ausgehen, dass es sich um interplanetar geächtete Technologie handelte. Jedenfalls wurde selten in der Geschichte des Solsystems einem geheimen Projekt so eine große mediale Aufmerksamkeit zuteil.
#Asteroid #Technologie #Militär #Illegal #Medien
http://jmp1.de/h2540
Bei Mukhagni, einem kleinen Asteroiden innerhalb der Merkurbahn, ereignen sich in kurzer Folge mehrere Antimaterie-Explosionen von jeweils 100 Megatonnen Sprengkraft. Das Ereignis erregt systemweit Aufsehen. Es gibt keine Erklärung von offiziellen Stellen. Zwei Tage später beginnen Kampfeinheiten der Magadha-Sangha-Föderation/Venus aus großer Entfernung Mukhagni zu beschießen. Die Militäreinheiten nähern sich Mukhagni auf Max-Delta-V Kursen aus allen Richtungen und feuern dabei weiter.
Die Nachrichtenagenturen des Solsystems übertragen live. Moderne Großteleskope lösen die Ereignisse bis auf 20 m auf. Auch über interplanetare Distanzen. Man erkennt deutlich die Auswirkungen des Bombardements auf den Asteroiden, aber keine Gründe für die exzessiven militärischen Maßnahmen.
Einige Tage später entdeckt man Frachter von Venus und Merkur, die zusätzliches Kriegsmaterial in Richtung Mukhagni transportieren. Kommerzielle Massdriver in der Umlaufbahn Merkurs unterstützen das Bombardement. Nach kurzer Zeit wird klar, dass die Massdriver Mukhagni kinetische Energie und Drehimpuls entziehen, um seine Bahn Richtung Sonne zu lenken.
Die Umlaufbahn von Mukhagni wird elliptisch und nähert sich nach mehreren Wochen der Sonne. Bei 10 Millionen km Entfernung werden die militärischen Angriffe eingestellt. Die kinetische Komponente des Bombardements wird durch Massdriver von Venus und Merkur weitergeführt bis die Bahn schließlich die Roche-Grenze unterschreitet und die Fragmente des Asteroiden in die Sonne stürzen.
Die offizielle Erklärung ist eine Gefechtsübung in der eine kinetische Bedrohung (der Asteroid) bei gleichzeitigem Unterdrückungsfeuer von Kurs abgebracht werden soll. Ein Test der Magadha-Föderation zum Schutz der Bevölkerung des inneren Systems als Reaktion auf den Umvelinqangi-Vorfall wenige Jahre zuvor. Das erklärt jedoch nicht die initialen Detonationen.
Tatsächlich war Mukhagni eine Forschungseinrichtung von Ratha-Musala (dem Entwicklungsbüro) von Ajatashatru (des interplanetaren Nachrichtendienstes) der Magadha-Sangha (einer wohlhabenden Föderation von Venus Habitaten). Entgegen der offiziellen Darstellung war auf dem Asteroiden ein geheimes Forschungsprojekt außer Kontrolle geraten. Die initialen Amat-Detonationen sollten wohl den Asteroiden sterilisieren und das Problem beseitigen. Das hatte aber nicht den erwarteten Erfolg. Daraufhin sahen die Verantwortlichen keine andere Möglichkeit, als den Asteroiden (unter gewaltigem Aufwand und ständigem Unterdrückungsfeuer) in die Sonne zu stürzen.
Natürlich vermutet man illegale KI-Forschung wie bei der Newplace-Verschwörung 100 Jahre zuvor. Damals konnte die asymptotische Entwicklung einer Gestalt-KI nur durch eine sphärische Welle von Antimaterie-Explosionen unterdrückt werden. Im Fall von Mukhagni hatte Ratha-Musala offensichtlich vorgesorgt und als Notbremse schwere Sprengsätze installiert. Wahrscheinlich eine Lehre aus der Newplace-Erfahrung. Ratha-Musala hatte auch die Weisheit die Sprengsätze zu zünden, aber das reichte wohl nicht aus. Was immer sich auf Mukhagni befand oder entwickelte, es war so mächtig, dass es selbst konzentrierten Angriffen von mehreren Großkampfschiffen, deren Lenkwaffen und Angriffsdrohnen widerstehen konnte. Aber was kann gefährlicher sein, als die Newplace-KI? Die Anzeichen deuten auf eine überlegene Technologie hin. Hatte eine asymptotische KI in kürzester Zeit neue Technologien entwickelt? Oder hatte Ratha-Musala schon so früh Zugang zu extrasolarer Technologie? Nach einer anderen Theorie experimentierte Ratha-Musala mit Kessler-Viroidae (entdeckt durch Zipi Kessler, 2478) und aktivierte dabei Disassembler-Gene (vgl. Massara-Seuche, 2746). Dann wäre das nukleare Bombardement dazu da gewesen, die vom kinetischen Einschlag ausgeschleuderten Bruchstücke zu sterilisieren. Analysen, die eine Korrelation zwischen kinetischen und nuklearen Feuersequenzen zeigen, weisen in diese Richtung.
Die Tatsache, dass solare Mächte irgendwo im Sonnensystem geheime und manchmal auch verbotene Forschungsprojekte an geächteten Technologien durchführen, ist wenig überraschend. Oft verwenden sie dafür kleine abgelegene Asteroiden, da Asteroiden mehr Deckung vor den allgegenwärtigen Teleskopen bieten, als Raumstationen. Im Laufe der Jahrhunderte werden mehrere solcher Aktivitäten aufgedeckt. Meistens durch Zufall, ein Unglück oder mangelnde Sorgfalt der Betreiber. Ein militärisches Sperrgebiet ohne militärische Aktivitäten ist ein deutliches Zeichen für geheime Aktivitäten, wenn auch nicht unbedingt für illegale Projekte oder geächtete Technologien.
Ratha-Musala hatte für seine Forschungseinrichtung einen Vulkanoiden in Sonnennähe gewählt und vorsichtshalber Antimaterie-Sprengsätze installiert. Offensichtlich waren sie sich des Risikos ihrer Forschung bewusst (das spricht eigentlich gegen die Kessler-Viroidae Theorie). Was auch immer der Inhalt der Forschung war, man kann davon ausgehen, dass es sich um interplanetar geächtete Technologie handelte. Jedenfalls wurde selten in der Geschichte des Solsystems einem geheimen Projekt so eine große mediale Aufmerksamkeit zuteil.
#Asteroid #Technologie #Militär #Illegal #Medien
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2219 Taromka Rettungsaktion
1594 Bewohner der havarierten Taromka Station werden durch eine gemeinsame Aktion ihrer Nachbarhabitate gerettet.
Taromka ist eine altes Versorgungsdepot für Asteroidenmissionen in L4. Das Depot wurde 2191 aufgegeben, als sich die Reisezeiten durch neue Antriebstechnik deutlich verkürzten. Taromka wurde dann von Arbeitern während des Baus von L4 Stationen als Unterkunft genutzt. 2199 kamen ca. 200 Überlebende des Cahaya Bintang Unfalls als Flüchtlinge hinzu. 2210 wurde Taromka zur Exilstation für verurteilte Straftäter deren Habitate nicht mehr für den Life-Support der Häftlinge aufkommen wollten. Gleichzeitig wurde Taromka Basis für Schmuggler und Produktionsstätten diverser illegaler Produkte, darunter auch Live-Slinks und andere - in den meisten Jurisdiktionen verbotene - Mesh-Technik.
Taromka ist eine altes Versorgungsdepot für Asteroidenmissionen in L4. Das Depot wurde 2191 aufgegeben, als sich die Reisezeiten durch neue Antriebstechnik deutlich verkürzten. Taromka wurde dann von Arbeitern während des Baus von L4 Stationen als Unterkunft genutzt. 2199 kamen ca. 200 Überlebende des Cahaya Bintang Unfalls als Flüchtlinge hinzu. 2210 wurde Taromka zur Exilstation für verurteilte Straftäter deren Habitate nicht mehr für den Life-Support der Häftlinge aufkommen wollten. Gleichzeitig wurde Taromka Basis für Schmuggler und Produktionsstätten diverser illegaler Produkte, darunter auch Live-Slinks und andere - in den meisten Jurisdiktionen verbotene - Mesh-Technik.
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