Teams können ihre Erfahrungen so verschränken, dass alle automatisch von neuen Erkenntnissen profitieren. Mit Gruppenassoziation verschwinden Kommunikationsdefizite. Accelerated Teams werden noch effizienter.
Wenn mehrere Leute zusammen arbeiten, dann gibt es oft Reibungsverluste durch Informationsdefizite. Nie haben alle Beteiligten den gleichen Wissenstand. Dem begegnet man mit Memos, Berichten und Abstimmungsmeetings in denen Information übertragen wird, oft allerdings nur unvollständig. Die Informationsübertragung ist aber heute nicht mehr das Problem. Das Problem besteht nicht darin, dass Wissen fehlt, sondern es fehlt das Wissen über die Verfügbarkeit zusätzlicher Information.
Fast alle Menschen sind heute per Implantat an digitale Speicher angebunden. Das ist ein mehrstufiges System, von einem lokalen Speicher im Petabyte-Bereich, über den mobilen Anschluss an Wissensdatenbanken bis zur Vernetzung der Erinnerungsspeicher anderer Menschen. Informationen aus dem digitalen Archiv können jederzeit zwischen Menschen übertragen werden, wenn diese das wollen.
Die Schwierigkeit besteht darin zu wissen, dass es zusätzliches Wissen gibt. Wenn man Information suchen und anfordern will, muss man wissen, dass es sie gibt. Ist erst bekannt, dass es eine Information irgendwo gibt, dann bekommt man sie auch. Das Wissen über das Wissen, die Meta-Information, im richtigen Moment an den richtigen Ort zu bringen, ist die Herausforderung bei der Gruppenassoziation.
In der Praxis bedeutet es, dass zu jedem Gedanken relevante Informationen in Datenbanken und bei anderen Menschen gefunden werden müssen. Diese werden dann so in den Denkprozess eingebracht, dass der Vorgang für die Benutzerin wie eine natürliche Assoziation wirkt. Dabei dürfen nicht zu viele Assoziationen erzeugt werden. Der natürliche Denkprozess, bzw. die Denkprozesse der Multitasking-Erweiterung (siehe Ikenga 2491), müssen weiterhin im Vordergrund stehen. Gruppenassoziation soll unterstützen und verbessern, nicht überfordern.
Schon seit langer Zeit werden zusätzliche Gedanken und Idee über Implantate in den Denkprozess eingespeist. Das fing schon vor Jahrhunderten mit der bewussten Suche im Implantatspeicher an. Mit Wecker- und Erinnerungsfunktionen kamen später erstmals zusätzliche Gedanken an die Oberfläche. Damals noch als einfache Signale. Noch später hatte man Assoziationsbooster, die die spontane Erinnerung an Erlebnisse verstärken und komplexe Gedanken einspeisen konnten. Seit den Multitasking-Erweiterungen des 25. Jahrhunderts sind künstliche Assoziationen auch für mehrere geistige Prozesse verfügbar.
Mit der Gruppenassoziation bezieht man nun Erinnerungen nicht mehr nur aus den eigenen Erlebnissen, sondern auch von anderen Menschen und aus Datenbanken. Das ist technisch viel aufwändiger als einfache Assoziationsbooster, die nur mit den eigenen Erinnerungen arbeiten.
Die ersten Produkte, die Gruppenassoziation realisieren, sind bestimmt für sogenannte beschleunigte Teams (Accelerated Teams) in der Entwicklung, in der Forschung und für militärische Anwendungen. Auch wohlhabende Privatleute, Anhänger von Hivemind und Aufstiegstheorien experimentieren mit Gruppenassoziation.
Die ersten Produkte sind teuer, vor allem wegen der Software, die den Prozess steuert. Um Assoziationen und Gedankenfragmente zwischen Menschen zu übertragen, braucht man viele Verarbeitungsschritte:
- Privatsphäre: natürlich sollen nicht alle Erinnerungen allgemein verfügbar sein. Schon an der Quelle arbeitet deshalb ein Privatsphärenfilter, der private Gedanken und Erlebnisse aus dem Datenstrom löscht, bevor sie überhaupt gespeichert werden. Hier sind verschiedene Profile möglich. Es gibt auch Anwender, die sehr private Gedanken teilen wollen. Aber die üblichen Einstellungen für Arbeitsumgebungen selektieren gezielt nur Arbeitsinhalte.
- Sicherheit: nicht jeder darf alles wissen. Trotz unterschiedlicher Sicherheitsfreigaben sollen Informationen geteilt werden können. Deshalb sucht der Security-Filter im Datenstrom nach sicherheitsrelevanten Erkenntnissen und klassifiziert Informationen.
- Spam-, Mem- und Virenschutz: Ideen, die künstlich eingespeist werden, umgehen die handelsüblichen Mem/Spam-Filter der optoakustischen Implantate. Gruppenassoziationsprodukte müssen aber den gleichen Schutz gewährleisten. Sie enthalten deshalb eigene Komponenten zur Abwehr von unerwünschten Informationen und Ideen. Eine besondere Herausforderung ist die Abwehr von Stealth-Memen, deren zugrundeliegende Idee sich aus mehreren Informationenblöcken zusammensetzt von denen jeder einzelne nicht als Teil eines Mems erkennbar ist. Erst die Assoziation der Informationen ergibt das Mem.
- Rationalität: Gedanken und Erlebnisse sind of fragmentarisch und irrational. Diese Informationen sollen nicht in den Pool der Gruppe eingehen. Deshalb wird die Realitätstreue überprüft und danach gefiltert.
- Relevanz und Priorität: wenn Assoziationen und Informationen von vielen Teilnehmern bei Einzelnen zusammenlaufen, muss das System darauf achten, die Empfänger nicht zu überfordern. Zu viele gedankliche Sprünge und künstlich erzeugte Eingebungen behindern sonst den natürlichen Denkprozess. Deshalb müssen mögliche Assoziationen auf Relevanz überprüft und priorisiert werden. Zusätzliche Informationen sind nur dann hilfreich, wenn sie verarbeitet und angewendet werden können. Die Rate künstlich erzeugter Assoziationen ist individuell einstellbar.
- Konvexität: Assoziationen sind nur dann nützlich, wenn sie zu Informationen führen und nicht zu Informationsdefiziten. Assoziationen sollen genügend Informationen enthalten, um "rund" zu wirken. Unvollständige Assoziationen können verwirren. Der Mechanismus der Gruppenassoziation soll Informationen liefern, nicht zu viele Fragen aufwerfen. Die Konvexor-Komponente vervollständigt Themen bevor sie als künstliche Assoziationen eingespeist werden.
Gruppenassoziation sorgt dafür, dass alle Mitarbeiter eines Teams intuitiv wissen, dass es relevante Informationen gibt, wenn ein Mitglied des Teams eine Erinnerung daran hat:
- Jeder im Vertriebsteam kennt alle Kunden, die jemals von einem Kollegen kontaktiert wurden.
- Fab-Designer kennen alle Teile-Bibliotheken, die einzelne Mitglieder des Teams kennengelernt haben.
- Mitglieder eines Software-Teams verstehen intuitiv, was andere sich bei Softwarestrukturen gedacht haben.
- Trader eines Investment-Teams in Märkten wo Reputations- und Kapazitätsbewertungen gehandelt werden, sind immer informiert über alle Meldungen und Gerüchte, die Bewertungen beeinflussen können.
Gruppenassoziation wirkt dem Trend zur Spezialisierung in Accelerated Teams entgegen. Der Scout des Teams muss nun keine Memos mehr senden oder die Kollegen mit Epics teasern. Sein erworbenes Wissen steht automatisch allen zur Verfügung. Alle Mitglieder können ihr Wissen ohne Zusatzaufwand zugänglich machen.
Kollegen können ohne Reibungsverluste die Arbeit von anderen übernehmen. Team-Mitglieder werden damit besser austauschbar, da ihr Spezialwissen nicht verloren geht. In Accelerated Teams definiert sich die Führung bald mehr über die Fähigkeiten zur Problemanalyse, die Kreativität und die Beherrschung von Komplexität, als über Erfahrung und Detailwissen. Das löst Widerstände aus, denn das Team wird wichtiger als Einzelne Mitglieder. Aber auch für den Einzelnen überwiegen die Vorteile in Accelerated Teams. Assoziations-Teams sind wesentlich schneller und werden höher bezahlt als klassische wissensvernetzte Teams.
Das erste kommerziell verfügbare Gruppenassoziationsprodukt ist TeamSpirit der Haemmerli-Marti G. a. G./Zürich. Andere Produkte: Zweitgeist von Dowwe-Labs/Bloemfontein, Mengirimkan von Rabun Dekat PT/Palembang-Orbital/Mars, Yidong Ta von Lixing Yanjiu XGdHG/Huayuan Tiankong Cluster im Asteroidengürtel.
#Wissen #Upgrade #Intelligenz #Gehirn #Genie #Neuroimplantat #Software
http://jmp1.de/h2580
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2844 Entdeckung des Centaurus-Komplexes im Solnet
Die Studenten E. Harris und S. Nunez entdecken den Centaurus-Komplex. Der Softwarekomplex läuft seit langer Zeit anonym im Solnet und wird beliebt als Ausflugsziel.
Der Centaurus-Simulationskomplex wurde per Zufall im Solnet, dem solaren Informationsverbund entdeckt. Er umfasst eine Datenmenge von 85 PB; 15 PB im Interface, ca. 50 PB im Kern und 20 PB Utilities, darunter mindestens 4 verschiedene nicht bewusste KIs. Der Komplex ist größen- und inhaltsstabil. Die mittlere Datenaustauschrate beträgt nur 10 ppB pro Jahr, im Wesentlichen durch Statistik und automatische Optimierungen. Er ist wie viele andere Komplexe delokalisiert mit 60% Aufenthaltswahrscheinlichkeit der Hauptmasse im irdischen Geosyncbackbone. Der Gesamt-IO war in der Vergangenheit vernachlässigbar, steigt in jüngster Zeit aber deutlich an.
Die Hauptfunktion des Komplexes ist die physikalische Simulation eines (für Menschen idyllischen) Kontinents auf Eon im Vocon-Cluster. Die Simulation ist sehr detailliert, so dass der durchschnittliche Benutzer mit einem modernen Rig keine Inkonsistenzen sehen sollte. Der ursprüngliche Zweck scheint eine wissenschaftliche Biosphärensimulation zu sein. Darauf deuten die alten Logs. In den Logs erscheinen die Beschreibungen sehr vieler Simulationsläufe und Restarts mit jeweils leicht variierenden Anfangsbedingungen. Deutlich sind Forschungsreihen zu erkennen in denen Wissenschaftler von Vocon den Einfluss von Umwelteffekten auf die Biosphäre untersuchten. Die einzelnen Personen sind heute nicht mehr zu identifizieren. Für genaue Nachforschungen ist der Vocon-Cluster aber auch zu weit entfernt und der Komplex zu alt.
Die im Vergleich zur Funktionsvielfalt und Detailtreue geringe Größe des Centaurus-Komplexes spricht für einen hohen Entwicklungsstand der Informationsverarbeitung. Die Blindleistung des Simulatorkerns wird auf weniger als 30% geschätzt; bei weniger als 5% Transferverlusten. Die Implementierung ist sehr flexibel. Sie läuft im öffentlichen Solnet auf moderner Quantenhardware und sogar - mittels einer eigenen KI - auch im alten Nukleonenarrayverbund, der im Tara Computing History Museum immer noch als Simulation betrieben wird. Untersuchungen verschiedener Kernsysteme zeigen sehr effiziente Algorithmen. Einer der Objectcores wurde sogar in das irdische Wettersystem übernommen. Dies geschah allerdings erst nach Ablauf der Sperrfrist, die den Entdeckern für 20 Jahre die Exklusivrechte zusicherte.
Der Komplex verfügt über keinerlei herausgehobene Ausführungsprivilegien. Er läuft selbständig nur mit einem schmalen Wartungsflow, der sehr wenig Leistung beansprucht. Der Komplex lebte deshalb unauffällig mit Myriaden anderer Low-Priority Prozesse in Solnet und wird über öffentliche Budgets unterhalten. Bei aktiver Benutzung wird der Eingangsbereich semistatisch erzeugt über die persönliche Visualisierung des Benutzers. Interfaces zu Nano-Caves sind verfügbar. Es gibt eine breite Palette von Standardszenen die von den meisten Visualisierungen interpretiert werden können. Im Normalfall wird der Simulatorkern nicht benötigt. Die Standardszenen sind flexibel genug, um individuelle Szenen ohne Vollsimulation zu ermöglichen. Dadurch ist der Zugang sehr günstig. Dies ist ein wesentlicher Grund, dass der Centaurus-Komplex als Ausflugsziel immer beliebter wird. Neben der fast perfekten Darstellung einer bezaubernden Landschaft ist es vor allem der günstige Zugang auch für kurze Runs, der immer mehr Leute anzieht. Obwohl Nano-Visualisierung wegen der Cavezeit nicht so günstig ist, wie 3D, wird auch der Zugang über das Nano-Interface immer häufiger benutzt. Vor allem die Nano-Darstellung überzeugt durch detailreiche aber ressourcenschonende Implementierung. Eine normale 2-Personen Szene im 500-er Cave (500 Kubikmeter) degradiert den (Cave-)Fog nur um 1% pro Stunde.
Wie ein so hochentwickeltes Simulationspaket der Vocon Zivilisation in Solnet gelangte, ist weiterhin ungeklärt. Nachforschungen haben ergeben, dass er erstmals 2764 in Backups auftaucht. Traces, die über die ersten Transaktionen Aufschluss geben könnten, sind vermutlich bei der Solnet Kompaktifizierung 2824 gelöscht worden. Es konnte keine Eigentumszuordnung gefunden werden, weder im Komplex, noch in Solnet-Beständen. Die einzige externe Zuordnung mit Kontakteigenschaften im Solnet ist intern ungültig. Centaurus ist nach neuesten Erkenntnissen ein TSNH-Fall (This Should Never Happen). Seine Entdeckung löste ein aufwendiges systemweites Remapping referenzieller Gruppenkennungen aus. Der Komplex lebte - und lebt immer noch - unter diversen wechselnden öffentlichen Identitäten; eine durchaus weit verbreitete Vorgehensweise. Vermutungen, dass der Komplex als Tarnung für einen Infiltrationsmechanismus dient, haben sich als haltlos erwiesen. Der Komplex wurde als unbedenklich eingestuft und hat in 150 Jahren öffentlichen Betriebs keine Seiteneffekte gezeigt.
Der Centaurus-Komplex wurde von 2 Studenten entdeckt, die an einer Studie über Transformationsfluktuationen zweiter Ordnung in Backbone-Flows arbeiteten. Die Studenten, E. T. Harris (hartE) und S. Nunez (ce9kit) griffen nur zufällig Transaktionen von Centaurus heraus. Sie analysierten dann aber die Quelle und verschafften sich schließlich Zugang zum Komplex. Der Wartungszugang war nur schwach gesichert mit einer einfachen Passgeste, die mit Standardtools rekonstruiert werden konnte. Die Geste ähnelt dem Sternbild Centaurus, daher der Name des Komplexes. Nach dem Unclaimed Information Structure Act von 2800 wurde der Komplex nach 3-jähriger einspruchsfreier Offenlegungsfrist den beiden Entdeckern zugesprochen. 2869 wurde er dann öffentliches Eigentum unter Solnet Verwaltung. Die Wartungszugänge wuden geschlossen, um den Komplex vor Missbrauch zu schützen. Das Besuchertor bleibt weiterhin geöffnet.
http://jmp1.de/h2844
Der Centaurus-Simulationskomplex wurde per Zufall im Solnet, dem solaren Informationsverbund entdeckt. Er umfasst eine Datenmenge von 85 PB; 15 PB im Interface, ca. 50 PB im Kern und 20 PB Utilities, darunter mindestens 4 verschiedene nicht bewusste KIs. Der Komplex ist größen- und inhaltsstabil. Die mittlere Datenaustauschrate beträgt nur 10 ppB pro Jahr, im Wesentlichen durch Statistik und automatische Optimierungen. Er ist wie viele andere Komplexe delokalisiert mit 60% Aufenthaltswahrscheinlichkeit der Hauptmasse im irdischen Geosyncbackbone. Der Gesamt-IO war in der Vergangenheit vernachlässigbar, steigt in jüngster Zeit aber deutlich an.
Die Hauptfunktion des Komplexes ist die physikalische Simulation eines (für Menschen idyllischen) Kontinents auf Eon im Vocon-Cluster. Die Simulation ist sehr detailliert, so dass der durchschnittliche Benutzer mit einem modernen Rig keine Inkonsistenzen sehen sollte. Der ursprüngliche Zweck scheint eine wissenschaftliche Biosphärensimulation zu sein. Darauf deuten die alten Logs. In den Logs erscheinen die Beschreibungen sehr vieler Simulationsläufe und Restarts mit jeweils leicht variierenden Anfangsbedingungen. Deutlich sind Forschungsreihen zu erkennen in denen Wissenschaftler von Vocon den Einfluss von Umwelteffekten auf die Biosphäre untersuchten. Die einzelnen Personen sind heute nicht mehr zu identifizieren. Für genaue Nachforschungen ist der Vocon-Cluster aber auch zu weit entfernt und der Komplex zu alt.
Die im Vergleich zur Funktionsvielfalt und Detailtreue geringe Größe des Centaurus-Komplexes spricht für einen hohen Entwicklungsstand der Informationsverarbeitung. Die Blindleistung des Simulatorkerns wird auf weniger als 30% geschätzt; bei weniger als 5% Transferverlusten. Die Implementierung ist sehr flexibel. Sie läuft im öffentlichen Solnet auf moderner Quantenhardware und sogar - mittels einer eigenen KI - auch im alten Nukleonenarrayverbund, der im Tara Computing History Museum immer noch als Simulation betrieben wird. Untersuchungen verschiedener Kernsysteme zeigen sehr effiziente Algorithmen. Einer der Objectcores wurde sogar in das irdische Wettersystem übernommen. Dies geschah allerdings erst nach Ablauf der Sperrfrist, die den Entdeckern für 20 Jahre die Exklusivrechte zusicherte.
Der Komplex verfügt über keinerlei herausgehobene Ausführungsprivilegien. Er läuft selbständig nur mit einem schmalen Wartungsflow, der sehr wenig Leistung beansprucht. Der Komplex lebte deshalb unauffällig mit Myriaden anderer Low-Priority Prozesse in Solnet und wird über öffentliche Budgets unterhalten. Bei aktiver Benutzung wird der Eingangsbereich semistatisch erzeugt über die persönliche Visualisierung des Benutzers. Interfaces zu Nano-Caves sind verfügbar. Es gibt eine breite Palette von Standardszenen die von den meisten Visualisierungen interpretiert werden können. Im Normalfall wird der Simulatorkern nicht benötigt. Die Standardszenen sind flexibel genug, um individuelle Szenen ohne Vollsimulation zu ermöglichen. Dadurch ist der Zugang sehr günstig. Dies ist ein wesentlicher Grund, dass der Centaurus-Komplex als Ausflugsziel immer beliebter wird. Neben der fast perfekten Darstellung einer bezaubernden Landschaft ist es vor allem der günstige Zugang auch für kurze Runs, der immer mehr Leute anzieht. Obwohl Nano-Visualisierung wegen der Cavezeit nicht so günstig ist, wie 3D, wird auch der Zugang über das Nano-Interface immer häufiger benutzt. Vor allem die Nano-Darstellung überzeugt durch detailreiche aber ressourcenschonende Implementierung. Eine normale 2-Personen Szene im 500-er Cave (500 Kubikmeter) degradiert den (Cave-)Fog nur um 1% pro Stunde.
Wie ein so hochentwickeltes Simulationspaket der Vocon Zivilisation in Solnet gelangte, ist weiterhin ungeklärt. Nachforschungen haben ergeben, dass er erstmals 2764 in Backups auftaucht. Traces, die über die ersten Transaktionen Aufschluss geben könnten, sind vermutlich bei der Solnet Kompaktifizierung 2824 gelöscht worden. Es konnte keine Eigentumszuordnung gefunden werden, weder im Komplex, noch in Solnet-Beständen. Die einzige externe Zuordnung mit Kontakteigenschaften im Solnet ist intern ungültig. Centaurus ist nach neuesten Erkenntnissen ein TSNH-Fall (This Should Never Happen). Seine Entdeckung löste ein aufwendiges systemweites Remapping referenzieller Gruppenkennungen aus. Der Komplex lebte - und lebt immer noch - unter diversen wechselnden öffentlichen Identitäten; eine durchaus weit verbreitete Vorgehensweise. Vermutungen, dass der Komplex als Tarnung für einen Infiltrationsmechanismus dient, haben sich als haltlos erwiesen. Der Komplex wurde als unbedenklich eingestuft und hat in 150 Jahren öffentlichen Betriebs keine Seiteneffekte gezeigt.
Der Centaurus-Komplex wurde von 2 Studenten entdeckt, die an einer Studie über Transformationsfluktuationen zweiter Ordnung in Backbone-Flows arbeiteten. Die Studenten, E. T. Harris (hartE) und S. Nunez (ce9kit) griffen nur zufällig Transaktionen von Centaurus heraus. Sie analysierten dann aber die Quelle und verschafften sich schließlich Zugang zum Komplex. Der Wartungszugang war nur schwach gesichert mit einer einfachen Passgeste, die mit Standardtools rekonstruiert werden konnte. Die Geste ähnelt dem Sternbild Centaurus, daher der Name des Komplexes. Nach dem Unclaimed Information Structure Act von 2800 wurde der Komplex nach 3-jähriger einspruchsfreier Offenlegungsfrist den beiden Entdeckern zugesprochen. 2869 wurde er dann öffentliches Eigentum unter Solnet Verwaltung. Die Wartungszugänge wuden geschlossen, um den Komplex vor Missbrauch zu schützen. Das Besuchertor bleibt weiterhin geöffnet.
http://jmp1.de/h2844
2305 Die Onong-Medaille der Numerik wird verliehen an Ghaassedak Jelveh
Die Onong-Medaille der Numerik wird verliehen an Ghaassedak Jelveh für die Reduzierung des Bui-Attraktors im Falle bilateraler Optimierung mit unscharfen Randbedingungen. Ab 2299 werden viele Verhandlungen durch den daraus abgeleiteten Jelveh-Generator abgekürzt. Anfangs vor allem mikroökonomische Preis/Lieferantenverhandlungen, später auch in der politischen Domäne.
Das Jelveh-Theorem liefert Lösungen für den chaotischen Bui-Attraktor (nach Bui Lam: Wirtschaftsnobelpreis 2113 für seine grundlegenden Beiträge zur Spieltheorie und der symbolischen Metrik). Die praktische Umsetzung des Jelveh-Theorems ermöglicht die Berechnung eines optimalen Verhandlungsergebnisses auch unter nicht-quantifizierbaren Randbedingungen. Die dabei eingesetzte Software, der sog. Jelveh-Generator, verwendet G(iant)-Data Verfahren und Cymbolik, chaotische symbolische Mathematik (Yang 2215).
Die Onong-Medaille (offizieller Name: International Commendation for Outstanding Numerical Solutions) wird alle zehn Jahre für die drei wichtigsten algorithmischen Lösungen der vorangegangenen Dekade vergeben. Sie wurde gestiftet von Gegda Onong, Unternehmerin und Autorin des Bestsellers "The Relevant Organisation". Trivia: eine Bedingung für die Verleihung des Preises ist, dass der/die Preisträger in ihrer Preisrede die Formulierung "Theory is nice, but…" verwenden müssen.
Das Jelveh-Theorem liefert Lösungen für den chaotischen Bui-Attraktor (nach Bui Lam: Wirtschaftsnobelpreis 2113 für seine grundlegenden Beiträge zur Spieltheorie und der symbolischen Metrik). Die praktische Umsetzung des Jelveh-Theorems ermöglicht die Berechnung eines optimalen Verhandlungsergebnisses auch unter nicht-quantifizierbaren Randbedingungen. Die dabei eingesetzte Software, der sog. Jelveh-Generator, verwendet G(iant)-Data Verfahren und Cymbolik, chaotische symbolische Mathematik (Yang 2215).
Die Onong-Medaille (offizieller Name: International Commendation for Outstanding Numerical Solutions) wird alle zehn Jahre für die drei wichtigsten algorithmischen Lösungen der vorangegangenen Dekade vergeben. Sie wurde gestiftet von Gegda Onong, Unternehmerin und Autorin des Bestsellers "The Relevant Organisation". Trivia: eine Bedingung für die Verleihung des Preises ist, dass der/die Preisträger in ihrer Preisrede die Formulierung "Theory is nice, but…" verwenden müssen.
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