Das ist wahrscheinlich der erste Irun-Anwärter seit mehreren hundert Jahren, zumindest in unserem Sektor. Später, bei der Erwachsenenweihe des Hro, kommt es aber nicht zur Ausbildung eines Irun. Die Lage beruhigt sich wieder.
Ein Hro ist ein Mercato-Individuum mit herausragender Persönlichkeit. Zur Erwachsenenweihe eines Hro kommen tausende Sippenschiffe. Manche Quellen sprechen von hunderttausend Schiffen. Während der Weihezeremonie werden Mercato-Jugendliche innerhalb weniger Wochen zum Erwachsenen. Körper und Geist werden in einer Art Verpuppung transformiert. Manchmal entsteht dabei ein charismatischer Anführer, genannt Irun, der alle anwesenden Sippen in seinen Bann zieht. Es ist nicht bekannt, ob es sich um eine mentale Beeinflussung der anwesenden Mercatos handelt oder ob der Einfluss eher biochemisch oder psychologisch erklärbar ist. Auch eine mentale Kontrolle wäre letztlich ein elektromagnetischer Effekt. Untersuchungen lassen die Mercatos nicht zu und das Ereignis ist auch viel zu selten.
Eigentlich sind die Mercatos Händler. Der Name wurde sehr treffend geprägt beim ersten Kontakt im Solsystem. Sie sind in einzelnen Sippenschiffen unterwegs und betreiben interstellaren Handel zwischen vielen Völkern. Jedes Schiff beherbergt eine Familie oder eine Gruppe von Familien.
Mercatos gibt es schon seit Millionen Jahren und vermutlich sind sie in einem Großteil der Galaxie vertreten. Trotzdem haben ihre Schiffe sehr verschiedene Techlevel. Die Technik scheint eng verbunden mit der Kultur der Sippe. Sippen mit niedrigem Techlevel hätten viele Gelegenheiten für Upgrades. Das scheint aber nicht wichtig zu sein. Man hat schon langsame Raumkrümmer auf dem technischen Niveau der ersten solaren Generation gesehen, die für interstellare Distanzen Jahre brauchen. Aber es gibt auch Sippenschiffe mit effektiven Geschwindigkeiten, die wir nicht erreichen können. Gerüchten zufolge ist ein Sippenschiff sogar zur gleichen Zeit an mehreren Orten aufgetaucht. Leider handeln Mercatos nicht mit ihrer eigenen Technik, sondern nur mit Produkten und Informationen anderer Völker.
Die jungen Mercatos lernen in einer 30-jährigen Ausbildung alles was ein Mercato-Händler wissen muss. Sie lernen Sprachen und andere Ausdrucksweisen bis sie ohne Übersetzer kommunizieren können. Dabei verzichten sie auf elektronische Hilfsmittel wie Erinnerungsimplantate und Assoziationsbooster. An die Händler-Ausbildung schließt sich nach der Erwachsenenweihe eine 80-jährige Ausbildung zum Meisterhändler an. Meisterhändler spezialisieren sich auf einzelne Völker, auf die spezifischen Kulturen der Handelspartner, auf einzelne Organisationen und sogar auf Personen. Das wird natürlich dadurch begünstigt, dass Sophonten in vielen Hochkulturen sehr lange leben und sich immer wieder begegnen. Meisterhändler benutzen aktiv und passiv unterbewusste Regungen der Gesprächspartner. Sie führen Verhandlungen akzentfrei mit angenehmen überzeugenden Stimmen, die nicht vom Übersetzer stammen und sie beherrschen Memetik auf höchstem Niveau. In dieser Beziehung befinden sie sich bei vielen Völkern auf Augenhöhe mit ihren besten Verhandlungspartnern. All diese Techniken lernen sie in ihrer langen Ausbildung.
Mercatos haben Zeit. Sie handeln nur um ihr Schiff im Betrieb zu halten. Man kann bei Mercatos günstig einkaufen, weil sie nicht nach Reichtum streben, sondern nur für den Unterhalt handeln. Auf der anderen Seite stehen sie oft weniger unter dem Zwang zum Abschluss als ihre Handelspartner. Mercatos führen das gleiche Leben wie ihre Vorfahren und sie streben keine Änderung an. Sie warten auf die Ankunft eines Irun. Die meisten Mercatos erleben irgendwann einmal die Erwachsenenweihe eines Hro. Aber nur wenigen Generationen ist es vergönnt, einen Irun zu erleben. Es ist die sogenannte "gesegnete" Generation, die dem Irun folgen darf. Mit der Ankunft des Irun endet ein Zyklus und die galaktischen Händler gehen ihrer Bestimmung entgegen.
Der Irun sammelt alle Sippen im Umkreis von mehreren tausend Lichtjahren um sich. Dann führt er sie zu einer gemeinsamen Aufgabe. Aus Sicht der anderen Völker werden die Mercatos verrückt. Sie geben ihre normale Handelsaktivität abrupt auf und verfolgen den Plan des Irun. Mit dem Tod des Irun kehren sie dann wieder zum Handel in einzelnen Sippenschiffen zurück. Irun-Ereignisse sind so selten, dass man keine Regelmäßigkeiten erkennen kann. Im lokalen Sektor, den umliegenden 3.000 Lichtjahren, sind in den letzten 10.000 Jahren nur 3 Irun-Ereignisse bekannt. Es gibt Hinweise auf einige weitere. Aber deren Quellen sind nicht nachprüfbar und die Beschreibungen sind nicht eindeutig.
Sicher belegt ist die 700-jährige Irun-Phase zwischen dem solemischen Reich und dem Tren-Vuk-Sol-Interregnum vor 7.400 bis 6.700 Jahren. Damals gründeten Mercatos ein Imperium und verdrängten die lokalen Mächte mit militärischen Mitteln. Sie ließen keine anderen Militärmächte zu und unterbanden jede militärische Forschung bei den Völkern in ihrem Einflussbereich.
Der zweite bekannte Fall war nach kisorischen Aufzeichnungen um das Jahr 2.000 unserer Zeitrechnung als alle Mercatos plötzlich aus dem interianischen Imperium (und möglicherweise darüber hinaus) verschwanden. Unser – und damit Kisors – Teil des Imperiums stütze sich vorher sehr stark auf den Mercato-Handel. Das Verschwinden führte zum sogenannten achten interianischen Wirtschaftsminimum im Zeitalter von Addaja. Kisors Oligarchie füllte damals die entstandene Lücke und die Handelsorganisationen der herrschenden Familien wurden zu den ersten Handelsgilden.
Der dritte belegte Irun-Fall ist besonders spektakulär. Er zeigt wie lange Mercatos schon präsent sind und wie verschieden die Irun-Ereignisse ausfallen können. Im Jahr 2681 entdeckte eine der frühen solaren Expeditionen, die sogenannte Buniatishvili-Exkursion, eine uralte Roboterzivilisation auf Solberg 86 III. Die Roboter bewahren das historische Erbe ihrer Erbauer und geben bereitwillig Auskunft über die Geschichte des Systems in den letzten 30 Millionen Jahren. Fast alle Völker haben während ihrer Entwicklung mit KI-Ausbrüchen zu kämpfen und empfinden eine reine Mech-Zivilisation als Bedrohung. Deshalb mussten die Roboter von Solberg 86 im Lauf der Zeit viele Angriffe abwehren. Darunter war auch eine Mercato-Flotte. Vor 12 Millionen Jahren, nach solarer Zeitrechnung am 8. Juli, 12.063.275 vor unserer Zeitrechnung fiel eine riesige Flotte von Mercato-Sippenschiffen in das Solberg 86 System ein. Es gibt detaillierte Aufzeichnungen, Sensordaten und Videos von den Ereignissen. Die Roboter von Solberg 86 geben an, dass insgesamt 783.750 (+/- 20) Sippenschiffe anhand ihrer Triebwerkssignatur eindeutig identifiziert wurden. Von den Monden des Systems starteten damals unzählige Robot-Schiffe (in diesem Fall verweigern die Roboter genaue Zahlen) um das System und vor allem den dritten Planeten zu verteidigen. Aufnahmen und zeitsynchronisierte Sensordaten zeigen den mehrwöchigen Kampf im gesamten System. Sie zeigen auch die Ansprache des Irun vor dem letzten verzweifelten Angriff auf den dritten Planeten und das Ende des Mercato-Flaggschiffes. Dann sieht man in den Sensordaten, wie die Nachricht vom Tod des Irun sich unter den Sippenschiffen verbreitet und wie die überlebenden Sippen das System verlassen. Vermutlich kehren sie zu ihrer gewohnten Handelstätigkeit zurück. Die Roboter von Solberg 86 berichten, dass 95.700 (+/- 200) Sippenschiffe das System sofort verließen. 130.259 (+/- 3) blieben manövrierunfähig im System. Sie wurden mithilfe der Roboter im Lauf von einigen Jahren repariert und verließen Solberg 86 auch.
Übrigens: Teilnehmer der Buniatishvili-Exkursion erzählen, dass die Roboter zwar bereitwillig zu diesem Ereignis Auskunft geben, dabei aber immer wieder auf die Geschichte ihrer Erbauer hinweisen und fast etwas beleidigt wirken, wenn man sich nicht für die Erbauer interessiert.
Es gibt diverse kelanische Legenden mit Irun-Ereignissen. Aber wie bei kelanischen Legenden üblich, sind Realität und Fiktion nicht zu unterscheiden. Die Kelaner erzählen von vielen unterschiedlichen Verhaltensweisen. In einem Fall lassen sich Mercatos in einem System nieder. Sie geben den Handel nicht auf, aber sie werden für tausend Jahre sesshaft und operieren von einem Heimatsystem aus. Tatsächlich wird diese Legende später bestätigt durch die Entdeckung eines verlassenen Systems mit eindeutigen Hinweisen auf eine große Mercato-Besiedlung auf Planeten und im interplanetaren Raum.
Andere kelanischen Legenden erzählen von Mercatos, die
- kollektiv ihre Schiffe schon kurz nach der Erwachsenenweihe zerstören,
- sich auf Planeten niederlassen und den Handel einstellen,
- mit Millionen Sippenschiffen die Galaxie verlassen,
- dafür sorgen, dass der Techlevel der anderen Völker sich auf hohem Niveau angleicht,
- plötzlich nur noch Informationen handeln aber keine physischen Waren mehr befördern,
- sich anderen Völkern als Söldner für militärische Aktionen zur Verfügung stellen,
- Schutzzonen errichten, um noch nicht raumfahrende Völker vor externen Kontakten zu schützen und raumfahrende Völker im Frühstadium vor Hightech-Plünderern,
- Mech-Leben, wie Roboter, Naniten und Computronium, bekämpfen,
- im großen Stil Ökoforming betreiben und in vorher unbewohnten Systemen Biosphärenreservate anlegen einschließlich vielversprechender Arten an der Grenze zur bewussten Intelligenz.
Ein Besucher des Mansalu-Komplexes im Jahr 2815 berichtet von einer statistischen Auswertung der Mansalu, die behauptet 900 Mercato-Irun-Ereignisse zu kennen, aus einem Zeitraum von 80.000 und bis in 20.000 Lichtjahre Entfernung. Das ergibt eine statistische Häufigkeit, die sich etwa mit unseren Analysen deckt, die allerdings nur auf 3 Ereignissen in 10.000 Jahren beruht. Die Mansalu behaupten, dass Mercatos statistisch
- in einem Drittel der Fälle kriegerisch werden,
- in einem Viertel altruistisch für andere Völker aktiv werden,
- sich in einem weiteren Viertel zurückziehen (wobei man annimmt, dass sie nicht einfach verschwinden, sondern sich einer Aufgabe zuwenden, die außerhalb des Erkenntnishorizonts der beobachtenden Völker liegt).
- Die übrigen 17% verteilen sich auf viele andere exzentrische Verhaltensweisen.
Die Studie lässt sich allerdings später – zur Zeit der Yalung im Mansalu-Komplex – nicht wiederfinden. (Vermutlich, weil die Yalung eine andere Politik verfolgen in Bezug auf die Freigabe von Informationen für weniger entwickelte Völker.)
Exosoziologen erklären das Irun-Phänomen als reinigendes Ereignis in einer sehr statischen Kultur. Es sorgt dafür, dass die gesellschaftliche Entwicklung regelmäßig zurückgesetzt wird. Durch die drastische Unterbrechung entsteht ein Bruch mit der Tradition der letzten Generationen in denen sich regional Fehlentwicklungen eingeschlichen haben könnten. Für die Mercatos ist vor allem das Ende der Irun-Phase bedeutend, wenn sie zu den Jahrmillionen alten ursprünglichen Verhaltensweisen zurückzukehren.
Es gibt Stimmen, die behaupten, dass das Irun-Phänomen auch für die anderen Völker wichtig ist. Ein Irun-Ereignis wirbelt die Machtverhältnisse im betroffenen Sektor oft durcheinander, wie im Fall des Tren-Vuk-Sol-Interregnums. Damals beendeten Mercatos das statische solemische Reich, allerdings um den Preis einer langen chaotischen Phase nach dem Ende des Mercato-Imperiums.
Das achte Addaja-interianische Wirtschaftsminimum nach dem Mercato-Verschwinden um 2000 unserer Zeitrechnung war der Wegbereiter für die kisorischen Gilden, die den Sektor auch nach dem interianischen Imperium noch lange stabilisierten. Und glaubt man kelanischen Legenden, dann könnte sogar die Ökoformung Kisor Alphas vor 10 Millionen Jahren und die Ansiedlung der kisorischen Primaten auf die galaktischen Händler zurückzuführen sein.
Der Mercato-Angriff auf Solberg 86 ist ein Hinweis darauf, dass die außerordentliche Wucht eines Irun-Ereignisses gewissermaßen "Altlasten" beseitigen kann, die normale interstellare Mächte sonst nicht bewältigen können. Auch wenn dieser eine Angriff scheiterte, lässt allein die Tatsache, dass er stattfand, vermuten, dass die Mercatos im Lauf der Zeit immer wieder "aufräumen". Wahrscheinlich ist es nicht gut, wenn sich immer mehr alte Mech-Zivilisationen in der Milchstraße ansammeln, deren Erbauer längst vergangen sind. Man kann davon ausgehen, dass Mercatos schon viele Mech-Zivilisationen beendet haben. Das wäre eine plausible Erklärung dafür, dass es nicht mehr Mech-Zivilisationen gibt.
Wären die Roboter von Solberg 86 den Mercatos unterlegen, dann wüssten wir nicht davon, weil sie uns nicht davon berichtet hätten. Eine dreiviertel Million Schiffe war offensichtlich nicht genug. Die dortige Roboterzivilisation scheint eine schlafende Superzivilisation zu sein, möglicherweise mit einer mobilisierbaren Kapazität von 1,6 auf der Kardashev-Skala. Das ist für Angreifer schwer zu überbieten. Gegen so eine massive Zivilisation kann man sich nur mit einen höheren Techlevel durchsetzen, nicht durch mehr Ressourcen oder Energie. Man kann ja nicht einen ganzen Stern zum Angriff mitbringen.
Vielleicht kommt irgendwann ein Irun, der die Vorgeschichte kennt, zehnmal so viele Schiffe versammelt und diese mit dem höchsten für Mercatos verfügbaren Techlevel ausstattet. Vielleicht dauert die Vorbereitung dafür tausend Jahre und vielleicht passiert ein Irun-Ereignis dieser Größenordnung auch nur alle 10 Millionen Jahre. Aber irgendwann wird es vermutlich auch für die Roboter von Solberg 86 III eng.
Das Irun-Phänomen bringt nicht nur Stabilität für die Mercato-Kultur, sondern es ist auch ein Reinigungsmechanismus für unsere Galaxie.
#Aliens #Handel #Phänomen #Geschichte #Imperium #Roboter #KI
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2544 Erster Besuch eines extrasolaren Schiffes im Solsystem.
Ein Marui Händler erreicht das Solsystem. Erst als der Händler gelandet ist, wird die Bedeutung des Augenblicks klar. Dann geht alles sehr schnell
Der erste Kontakt kommt beim Saturn zustande. Der Händler kommt aus 60 Grad zur Ekliptik im Abstand des Neptun in den Realraum. Saturn ist der nächste Planet. Der Marui analysiert während des Anflugs auf den Saturn den Verkehr und läuft einen der größten Verkehrsknotenpunkte an: Ibadan im Titan-Orbit. Der Händler kontaktiert die Ibadan Flugleitzentrale. Er spricht mit automatischem Übersetzer und erkundigt sich nach den Andockprozeduren und lokalen Gepflogenheiten. Die Flugleitzentrale weist dem Schiff eine Andockröhre zu, als ob extrasolare Schiffe alltäglich wären.
Tatsächlich ist der Flugverkehr im äußeren System abseits der Ekliptik ungeregelt. Ab und zu kommen Fernraumschiffe von Dilan. Aber der interstellare Verkehr ist noch vernachlässigbar gegenüber dem solaren Verkehrsaufkommen. Der Marui kommt über die Dilan-Route und wirkt deshalb wie einer der wenigen solaren Fernhändler. Auch die Kommunikation mithilfe Live-Übersetzer ist nicht ungewöhnlich. Es gibt viele Sprachen im Sonnensystem und üblicherweise laufen die Kontakte in der Sprache der Flugleitzentrale, in diesem Fall: Hausa. Übersetzer für alle verwendeten Sprachen gehören zur Standardausrüstung.
Der Marui hatte die Hausa-Daten mit einem Paket von 80 solaren Sprachen und einer handelsüblichen Übersetzer-KI inklusive Hardware von der irdischen Handelsvertretung auf Dilan gekauft. Die Vertretung auf Dilan hatte mehrere unbenutzte Geräte, da der Handelsverkehr stark abgenommen hatte.
Im Endanflug beantworte der Marui einige Standardfragen des Stationspersonals. Er verneint die Notwendigkeit von Entladedrohnen für seine Container. Das löst Verwunderung beim Stationspersonal aus, da Fernraumschiffe von Dilan üblicherweise die Container entladen, um nach einer Überholung gleich wieder zu starten. Die Fracht wird dann über Logistikdienstleister am Markt angeboten und weiter verteilt. Der Prozess ist inzwischen standardisiert, aber seltener geworden, da die Flüge abgenommen haben. Hochtechnologie von Dilan ist zwar immer noch gefragt, aber die Ankunft eines Fernraumschiffes ist keine Nachrichtenmeldung mehr wert. Der Marui dockt an die variable Andockröhre, wartet wie angewiesen auf das Freigabesignal und öffnet die Luftschleuse.
So steht also plötzlich eine Gruppe von fünf Marui im leichten Schutzanzug im Dock von Ibadan und klopfen an die Crystoplast-Scheibe des Dockmeisters. Der Dockmeister vom Dienst wundert sich über die Schutzanzüge und vor allem über das Aussehen der Besucher. Aber ein erfahrener Dockmeister des 25. Jahrhunderts im äußeren System hat schon viel misslungenes Gengineering gesehen. Zwischen all den Uplifts, Mods und Shells wirken Marui fast normal. Immerhin laufen sie auf zwei Beinen, was man nicht von allen 0G-Hacks behaupten kann.
Es schließt sich ein (wieder vom Autoübersetzer vermitteltes) Gespräch an, in dem es dem Dockmeister langsam dämmert, dass die Besucher fremder sind, als angenommen. Dann bricht hektische Aktivität los. Der Dockmeister hetzt zurück hinter seinen Crystoplast und alarmiert die Leitzentrale (3 Sekunden), die Bereitschaftstruppe der Einwanderungsbehörde (10 Sekunden) und seine Schwester bei Kronos-News (25 Sekunden). 50 Sekunden später sind die fünf Marui umringt von Kameradrohnen und Polizeibots. Nach 55 Sekunden flickert ein Live-Reporter-Avatar in die Gruppe der Marui hinein. Nach 60 Sekunden erscheinen die ersten Flash-Posts im Netz. Nach 78 Sekunden geht Kronos-News auf Sendung. Nach 85 Sekunden übernimmt ein Relay-Copter den News-Stream. Nach 90 Sekunden hat eine mobile Einsatzgruppe in voller Ausrüstung (mit Powered Battle Armor) die Besucher im Visier. Nach 92 Sekunden machen mobile Absperrungen den Bereich um die Marui-Gruppe dicht. Nach 95 Sekunden versuchen Störsender den News-Feed zu unterbinden, was nicht funktioniert, da der Relay-Copter rechtzeitig zur Stelle war und von innerhalb der Absperrung sendet. Die ersten Schaulustigen flickern nach 98 Sekunden als Avatare dazu. Mech-Shells sind nach 105 Sekunden die ersten physischen Schaulustigen, die die Szene erreichen. Bios sind nur wenig langsamer.
Nach 2 Minuten ist das Dock voll mit 25 umherschwirrenden Sensordrohnen von 11 Nachrichtendiensten, 15 Polizeibots mit Croud-Control Ausstattung, sieben militärische Drohnen, einer fliegenden taktischen Koordinator-KI, 12 mobilen Sperrbots mit transparenten Schilden, 800 Mechs, 120 Bios (davon die vier in Battle Armor, aber inzwischen ohne freies Schussfeld) und 5000 Avataren in allen möglichen Größen und Gestalten, die aber keinen physischen Platz beanspruchen.
Im inneren Kreis tritt eine angespannte Ruhe ein, nur unterbrochen durch die Versuche des Reporter-Avatars, die Marui zu interviewen. Eineinhalb Minuten später bahnt sich die zivile Leiterin der Flugsicherung, Esmeralda Alvarez Velasquez, ihren Weg durch die Menge. Das gelingt schließlich. Sie erreicht den inneren Kreis, wo fünf Marui etwas zusammengerückt sind. Ziemlich genau vier Minuten nachdem dem Dockmeister die Bedeutung des Augenblicks klar wurde, werden die ersten extrasolaren Besucher offiziell begrüßt, live ausgestrahlt durch Kronos-News. Die lichtschnelle Nachrichtenfront umfasst inzwischen das gesamte Saturnsystem. Der Kronos-Feed wird von anderen Nachrichtenagenturen angereichert durch Live-Eindrücke vom Spot, Hintergrundinfos und Kommentare. Das Exa-Prioritäts-Tag wird von fast allen Reputationsnetzwerken autorisiert und durchschlägt damit alle Nachrichtenfilter. Die meisten der 50 Millionen Bewohner im Saturn-System unterbrechen ihre Tätigkeiten, werden geweckt oder gebootet. Sie erleben den ersten Besuch live über ihre Retinadisplays, Implantate, Datenschnittstellen, als ob sie vor Ort wären. Velasquez in der in der Stationssprache Hausa: "Maramba, a cikin tsarin na rana. Kada ka damu " - "Willkommen, im Sonnensystem. Kein Grund zur Sorge". Kadakadamu wird über alle Sprachgrenzen hinweg zum geflügelten Wort und Velasquez zum Star der Talkshows.
http://jmp1.de/h2544
#Scifi #Erstkontakt #Aliens #Handel #interstellar #Raumstation #Saturn #Orbit #Raumschiff #Solsystem,
Der erste Kontakt kommt beim Saturn zustande. Der Händler kommt aus 60 Grad zur Ekliptik im Abstand des Neptun in den Realraum. Saturn ist der nächste Planet. Der Marui analysiert während des Anflugs auf den Saturn den Verkehr und läuft einen der größten Verkehrsknotenpunkte an: Ibadan im Titan-Orbit. Der Händler kontaktiert die Ibadan Flugleitzentrale. Er spricht mit automatischem Übersetzer und erkundigt sich nach den Andockprozeduren und lokalen Gepflogenheiten. Die Flugleitzentrale weist dem Schiff eine Andockröhre zu, als ob extrasolare Schiffe alltäglich wären.
Tatsächlich ist der Flugverkehr im äußeren System abseits der Ekliptik ungeregelt. Ab und zu kommen Fernraumschiffe von Dilan. Aber der interstellare Verkehr ist noch vernachlässigbar gegenüber dem solaren Verkehrsaufkommen. Der Marui kommt über die Dilan-Route und wirkt deshalb wie einer der wenigen solaren Fernhändler. Auch die Kommunikation mithilfe Live-Übersetzer ist nicht ungewöhnlich. Es gibt viele Sprachen im Sonnensystem und üblicherweise laufen die Kontakte in der Sprache der Flugleitzentrale, in diesem Fall: Hausa. Übersetzer für alle verwendeten Sprachen gehören zur Standardausrüstung.
Der Marui hatte die Hausa-Daten mit einem Paket von 80 solaren Sprachen und einer handelsüblichen Übersetzer-KI inklusive Hardware von der irdischen Handelsvertretung auf Dilan gekauft. Die Vertretung auf Dilan hatte mehrere unbenutzte Geräte, da der Handelsverkehr stark abgenommen hatte.
Im Endanflug beantworte der Marui einige Standardfragen des Stationspersonals. Er verneint die Notwendigkeit von Entladedrohnen für seine Container. Das löst Verwunderung beim Stationspersonal aus, da Fernraumschiffe von Dilan üblicherweise die Container entladen, um nach einer Überholung gleich wieder zu starten. Die Fracht wird dann über Logistikdienstleister am Markt angeboten und weiter verteilt. Der Prozess ist inzwischen standardisiert, aber seltener geworden, da die Flüge abgenommen haben. Hochtechnologie von Dilan ist zwar immer noch gefragt, aber die Ankunft eines Fernraumschiffes ist keine Nachrichtenmeldung mehr wert. Der Marui dockt an die variable Andockröhre, wartet wie angewiesen auf das Freigabesignal und öffnet die Luftschleuse.
So steht also plötzlich eine Gruppe von fünf Marui im leichten Schutzanzug im Dock von Ibadan und klopfen an die Crystoplast-Scheibe des Dockmeisters. Der Dockmeister vom Dienst wundert sich über die Schutzanzüge und vor allem über das Aussehen der Besucher. Aber ein erfahrener Dockmeister des 25. Jahrhunderts im äußeren System hat schon viel misslungenes Gengineering gesehen. Zwischen all den Uplifts, Mods und Shells wirken Marui fast normal. Immerhin laufen sie auf zwei Beinen, was man nicht von allen 0G-Hacks behaupten kann.
Es schließt sich ein (wieder vom Autoübersetzer vermitteltes) Gespräch an, in dem es dem Dockmeister langsam dämmert, dass die Besucher fremder sind, als angenommen. Dann bricht hektische Aktivität los. Der Dockmeister hetzt zurück hinter seinen Crystoplast und alarmiert die Leitzentrale (3 Sekunden), die Bereitschaftstruppe der Einwanderungsbehörde (10 Sekunden) und seine Schwester bei Kronos-News (25 Sekunden). 50 Sekunden später sind die fünf Marui umringt von Kameradrohnen und Polizeibots. Nach 55 Sekunden flickert ein Live-Reporter-Avatar in die Gruppe der Marui hinein. Nach 60 Sekunden erscheinen die ersten Flash-Posts im Netz. Nach 78 Sekunden geht Kronos-News auf Sendung. Nach 85 Sekunden übernimmt ein Relay-Copter den News-Stream. Nach 90 Sekunden hat eine mobile Einsatzgruppe in voller Ausrüstung (mit Powered Battle Armor) die Besucher im Visier. Nach 92 Sekunden machen mobile Absperrungen den Bereich um die Marui-Gruppe dicht. Nach 95 Sekunden versuchen Störsender den News-Feed zu unterbinden, was nicht funktioniert, da der Relay-Copter rechtzeitig zur Stelle war und von innerhalb der Absperrung sendet. Die ersten Schaulustigen flickern nach 98 Sekunden als Avatare dazu. Mech-Shells sind nach 105 Sekunden die ersten physischen Schaulustigen, die die Szene erreichen. Bios sind nur wenig langsamer.
Nach 2 Minuten ist das Dock voll mit 25 umherschwirrenden Sensordrohnen von 11 Nachrichtendiensten, 15 Polizeibots mit Croud-Control Ausstattung, sieben militärische Drohnen, einer fliegenden taktischen Koordinator-KI, 12 mobilen Sperrbots mit transparenten Schilden, 800 Mechs, 120 Bios (davon die vier in Battle Armor, aber inzwischen ohne freies Schussfeld) und 5000 Avataren in allen möglichen Größen und Gestalten, die aber keinen physischen Platz beanspruchen.
Im inneren Kreis tritt eine angespannte Ruhe ein, nur unterbrochen durch die Versuche des Reporter-Avatars, die Marui zu interviewen. Eineinhalb Minuten später bahnt sich die zivile Leiterin der Flugsicherung, Esmeralda Alvarez Velasquez, ihren Weg durch die Menge. Das gelingt schließlich. Sie erreicht den inneren Kreis, wo fünf Marui etwas zusammengerückt sind. Ziemlich genau vier Minuten nachdem dem Dockmeister die Bedeutung des Augenblicks klar wurde, werden die ersten extrasolaren Besucher offiziell begrüßt, live ausgestrahlt durch Kronos-News. Die lichtschnelle Nachrichtenfront umfasst inzwischen das gesamte Saturnsystem. Der Kronos-Feed wird von anderen Nachrichtenagenturen angereichert durch Live-Eindrücke vom Spot, Hintergrundinfos und Kommentare. Das Exa-Prioritäts-Tag wird von fast allen Reputationsnetzwerken autorisiert und durchschlägt damit alle Nachrichtenfilter. Die meisten der 50 Millionen Bewohner im Saturn-System unterbrechen ihre Tätigkeiten, werden geweckt oder gebootet. Sie erleben den ersten Besuch live über ihre Retinadisplays, Implantate, Datenschnittstellen, als ob sie vor Ort wären. Velasquez in der in der Stationssprache Hausa: "Maramba, a cikin tsarin na rana. Kada ka damu " - "Willkommen, im Sonnensystem. Kein Grund zur Sorge". Kadakadamu wird über alle Sprachgrenzen hinweg zum geflügelten Wort und Velasquez zum Star der Talkshows.
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2511 Start der Marco Polo zum Flug nach Ross 614
Die Marco Polo ist das erste kommerzielle Überlichtschiff. Das Schiff braucht über 2 Jahre bei einem ÜL-Faktor von 6. Die Marco Polo führt eine Auswahl von seltenen Erden und Edelmetalle mit, da man noch nicht genau weiß, was für die Zivilisation von Dilan wertvoll ist. Einschließlich 9 Monaten Aufenthalt dauert die Reise 5 Jahre. Die Marco Polo kehrt zurück mit einer kleinen Ladung High-Tech Ausrüstung von Dilan.
Die Marco Polo ist bei weitem nicht das erste solare Schiff, das das Sonnensystem verlässt. Es gab schon einige Auswander- und Forschungsschiffe, die zu nahen Sternen gereist sind. Die Marco Polo ist nicht einmal das erste Schiff, das nach Ross 614 fliegt. Es gibt dort nach einem Besuch eines Forschungsschiffes der ADIC eine Forschungsstation mit 8 Leuten. Aber die Marco Polo ist das erste Schiff, das primär als Handelsschiff und Frachter unterwegs ist. Sie ist das erste rein kommerzielle Überlichtschiff, das eine Alien-Zivilisationen in der Umgebung besucht.
Nach dem Eintritt in das System stellt die Marco Polo Kontakt mit der ADIC Forschungsstation her. Sie geht in einen Orbit um Dilan. Der ÜL-Antrieb hat während des Flugs stark gelitten und wurde mehrmals repariert. Die Marco Polo führte dafür Ersatzteile mit. Aber die auf dem Hinflug haben Reparaturen schon fast alle Ersatzteile verbraucht. Wichtige Komponenten des ÜL-Antriebs können nicht mit den bordeigenen Autofabs hergestellt werden. Die Marco Polo sitzt bei Dilan fest. Das Risiko mit defektem Antrieb im interstellaren Raum zu stranden, wäre zu groß.
Die Forschungsstation der ADIC hatte in den letzten Jahren ein einfaches Tauschverfahren mit den Wesen von Dilan entwickelt. Die Menschen legen einen Container mit Material offen hin und kommunizieren durch Gesten für welche Geräte sie sich interessieren. Wenn das Angebot für die Dilan-Wesen interessant ist, dann tauschen diese den angebotenen Container gegen die gewünschte Ausrüstung.
Darüber hinaus gibt es fast keine Kommunikation. Im Gegenteil, die Dilan-Wesen interessieren sich nicht für die Menschen. Menschen können sich frei im Röhrensystem von Dilan bewegen. Überall sind Dilan-Wesen. Sie nehmen aber keine Notiz von den Menschen. Nur dann, wenn Menschen etwas verändern, widersetzen sie sich. Danach kehren sie aber sofort zu ihrer (unverständlichen) Routine zurück.
Nach einigen Monaten in denen die Besatzung versucht den Antrieb zu reparieren, bietet Pono, die Leiterin der Forschungsstation, den Dilan-Wesen einen der defekten Konverterpole aus dem ÜL-Antrieb als Tauschobjekt an. Das erregt kein Interesse.
Als man versuchsweise einen Lanthan-Block dazu legt, verschwinden beide ohne Gegenleistung. Einige Tage später bringt ein Lastengleiter das Triebwerksteil direkt zur Forschungsstation. Eine Überprüfung mit den Messgeräten der Marco Polo ergibt, dass der Konverterpol wieder perfekt abgestimmt und funktionsfähig ist. Die Dilan-Wesen hatten wohl kein Interesse an einem defekten Konverterpol, aber offensichtlich den Reparaturauftrag verstanden.
Mit Hilfe der Dilan-Wesen gelingt es, den Antrieb zu reparieren und genügend Ersatzteile für den Rückflug einzulagern. Dafür werden allerdings fast alle der mitgebrachten Rohstoffe verbraucht. Es droht ein kommerzieller Misserfolg.
Beim Rückflug zeigt sich dann, dass der Verschleiß mit den von Dilan reparierten Konvertern geringer ist, als mit den Originalkomponenten. Die Marco Polo hält wieder mehrmals an, um Triebwerksteile auszutauschen. Aber es müssen viel weniger Konverterpole ersetzt werden, als beim Hinflug. Die Marco Polo erreicht das Solsystem 2 Jahre später mit einer kleinen Ladung von Konverterkomponenten, die deutlich besser sind, als alles was die solare Industrie zu bieten hat. Der Verkauf deckt alle Kosten der 5-jährigen Expedition.
http://jmp1.de/h2511
Die Marco Polo ist bei weitem nicht das erste solare Schiff, das das Sonnensystem verlässt. Es gab schon einige Auswander- und Forschungsschiffe, die zu nahen Sternen gereist sind. Die Marco Polo ist nicht einmal das erste Schiff, das nach Ross 614 fliegt. Es gibt dort nach einem Besuch eines Forschungsschiffes der ADIC eine Forschungsstation mit 8 Leuten. Aber die Marco Polo ist das erste Schiff, das primär als Handelsschiff und Frachter unterwegs ist. Sie ist das erste rein kommerzielle Überlichtschiff, das eine Alien-Zivilisationen in der Umgebung besucht.
Nach dem Eintritt in das System stellt die Marco Polo Kontakt mit der ADIC Forschungsstation her. Sie geht in einen Orbit um Dilan. Der ÜL-Antrieb hat während des Flugs stark gelitten und wurde mehrmals repariert. Die Marco Polo führte dafür Ersatzteile mit. Aber die auf dem Hinflug haben Reparaturen schon fast alle Ersatzteile verbraucht. Wichtige Komponenten des ÜL-Antriebs können nicht mit den bordeigenen Autofabs hergestellt werden. Die Marco Polo sitzt bei Dilan fest. Das Risiko mit defektem Antrieb im interstellaren Raum zu stranden, wäre zu groß.
Die Forschungsstation der ADIC hatte in den letzten Jahren ein einfaches Tauschverfahren mit den Wesen von Dilan entwickelt. Die Menschen legen einen Container mit Material offen hin und kommunizieren durch Gesten für welche Geräte sie sich interessieren. Wenn das Angebot für die Dilan-Wesen interessant ist, dann tauschen diese den angebotenen Container gegen die gewünschte Ausrüstung.
Darüber hinaus gibt es fast keine Kommunikation. Im Gegenteil, die Dilan-Wesen interessieren sich nicht für die Menschen. Menschen können sich frei im Röhrensystem von Dilan bewegen. Überall sind Dilan-Wesen. Sie nehmen aber keine Notiz von den Menschen. Nur dann, wenn Menschen etwas verändern, widersetzen sie sich. Danach kehren sie aber sofort zu ihrer (unverständlichen) Routine zurück.
Nach einigen Monaten in denen die Besatzung versucht den Antrieb zu reparieren, bietet Pono, die Leiterin der Forschungsstation, den Dilan-Wesen einen der defekten Konverterpole aus dem ÜL-Antrieb als Tauschobjekt an. Das erregt kein Interesse.
Als man versuchsweise einen Lanthan-Block dazu legt, verschwinden beide ohne Gegenleistung. Einige Tage später bringt ein Lastengleiter das Triebwerksteil direkt zur Forschungsstation. Eine Überprüfung mit den Messgeräten der Marco Polo ergibt, dass der Konverterpol wieder perfekt abgestimmt und funktionsfähig ist. Die Dilan-Wesen hatten wohl kein Interesse an einem defekten Konverterpol, aber offensichtlich den Reparaturauftrag verstanden.
Mit Hilfe der Dilan-Wesen gelingt es, den Antrieb zu reparieren und genügend Ersatzteile für den Rückflug einzulagern. Dafür werden allerdings fast alle der mitgebrachten Rohstoffe verbraucht. Es droht ein kommerzieller Misserfolg.
Beim Rückflug zeigt sich dann, dass der Verschleiß mit den von Dilan reparierten Konvertern geringer ist, als mit den Originalkomponenten. Die Marco Polo hält wieder mehrmals an, um Triebwerksteile auszutauschen. Aber es müssen viel weniger Konverterpole ersetzt werden, als beim Hinflug. Die Marco Polo erreicht das Solsystem 2 Jahre später mit einer kleinen Ladung von Konverterkomponenten, die deutlich besser sind, als alles was die solare Industrie zu bieten hat. Der Verkauf deckt alle Kosten der 5-jährigen Expedition.
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2535 Majidah Hazama wird als Anwältin der Thoris-Harmonie zugelassen.
Majidah Hazama erhält eine Zulassung als Anwältin an einem allgemeinen Handelsgericht der Babur-III-Harmonie im äußeren System von Thoris. Das ist die erste offiziell anerkannte Funktion eines Menschen bei einer interstellaren Macht der näheren Umgebung.
Majidah Hazama gehörte zur ursprünglichen Besatzung von Astronáutica General, die 2477 Thoris erreichte. Sie blieb als eine von zwei Menschen dort, um eine Handelsvertretung einzurichten. Hazama erstellte bis zur Rückkehr des Schiffs die ursprünglichen Daten für den automatischen Übersetzer. Sie trug ab 2483 wesentlich dazu bei, dass der Kauf des Frachtschiffs bei Thoris doch noch zustande kam, indem sie den vorangegangenen Terminbetrug bei den Behörden zur Anzeige brachte und diese bei den Ermittlungen unterstützte.
Majidah Hazama verließ Astronáutica General 2490. Sie blieb aber im Thoris-System und nutzte ihre Kontakte zu den Behörden der Harmonie, um eine Laufbahn im Rechtssystem zu beginnen. Hazama hatte dabei starke Unterstützung durch einen Clan der Harmonie, der von ihren Aktivitäten während der Handelskrise profitiert hatte.
Majidah Hazama lernte die Handelssprache der Babur-III-Harmonie im äußeren System, um die Aufnahmeprüfung abzulegen. Sie musste einige vorausgesetzte Prüfungen nachholen. Die Zulassung zur Ausbildung dauerte 8 Jahre, die Ausbildung 22 Jahre. Daran schloss sich eine 19-jährige Lehrzeit bei einer lokalen Anwaltskanzlei an. Im Lauf der nächsten 40 Jahre erhält sie weitere Zulassungen für höhere Gerichte bis hin zu einem der zentralen Handelsgerichte.
Majidah Hazama vertritt neben solaren Handelsgesellschaften auch einheimische Klienten. Ihr Fachgebiet ist das Wettbewerbsrecht. Ein Höhepunkt ihrer Karriere ist 2593 die Vertretung von Grolrumdrorar, einem Thoris-Kartell des inneren Systems vor dem höchsten Handelsgericht der Harmonie gegen die solare Handelsgesellschaft Arindhaal Tekanikala Mala. Grolrumdrorar verklagt Arindhaal wegen zu hohen Preisen. Niedrigtechnologie-Gesellschaften, wie die solare tendieren dazu, für Hochtechnologiegüter zu hohe Preise zu zahlen. Das treibt in etablierten Ökonomien die Preise für einige Produktklassen in die Höhe. Nach dem Recht der Babur-III-Harmonie ist das nicht zulässig. Das Handelsgericht verurteilt Arindhaal dazu, niedrigere Preise zu zahlen und dabei nicht weniger Produkte einzukaufen. Das Urteil schließt Arindhaal praktisch vom Thoris Markt aus und belegt die Firma mit einer Strafe. Anschließend wird das Urteil mit einer sogenannten Indirektionspräzedenz ausgezeichnet. Das hat überraschende Folgen für Arindhaal und andere solare Handelsgesellschaften.
Der Vorgang ist eine sog. indirekte Klage, bei der die eigentlich beklagte Partei im Verfahren abseits steht und nur über die Folgen des Urteils betroffen ist. In diesem Fall sind das mehrere Thoris-Kartelle, die mit Menschen handeln und oft Wucherpreise verlangen. Für das Solsystem ist Thoris die nächste Quelle für Hochtechnologie. Die solare Industrie zahlt deshalb hohe Preise in Form von Rohstoffen und Vorprodukten. Um dem Urteil Folge zu leisten, müssen solare Gesellschaften niedrigere Preise erwirken. Das geht teilweise durch Verhandlungen, aber oft nur durch weitere Klagen. Diese Wucherklagen müssen jeweils für einzelne Produkte eingereicht werden. Das ist sehr aufwändig. Aber meistens folgen die Gerichte dem Indirektionspräzedenz-Urteil und verpflichten alle Beteiligten, Bedingungen zu schaffen, die den Geist des Indirektionspräzedenz-Urteils erfüllen. Letztlich werden dadurch alle Fraktionen der Harmonie gezwungen, Menschen nicht zu übervorteilen.
Das höchste Handelsgericht ordnet außerdem die Einrichtung einer Kontrollstelle an, die die Ausführung des Indirektionspräzedenz-Urteils überwachen soll. Die Kosten trägt die unterlegene Partei. Das Gericht setzt Hazama als Vorsitzende der Kontrollstelle ein. Ein Mensch leitet damit die offizielle Kontrollstelle des Harmonie-Handelsgerichts, die dafür sorgt, dass Menschen in der Babur-III-Harmonie keine Wucherpreise zahlen müssen.
(Alle Bezeichnungen und Einrichtungen in menschliche Begriffe übertragen)
http://jmp1.de/g/dza/2535
#SciFi #Handel #interstellar #Politik #Raumschiff #Wirtschaft
Majidah Hazama gehörte zur ursprünglichen Besatzung von Astronáutica General, die 2477 Thoris erreichte. Sie blieb als eine von zwei Menschen dort, um eine Handelsvertretung einzurichten. Hazama erstellte bis zur Rückkehr des Schiffs die ursprünglichen Daten für den automatischen Übersetzer. Sie trug ab 2483 wesentlich dazu bei, dass der Kauf des Frachtschiffs bei Thoris doch noch zustande kam, indem sie den vorangegangenen Terminbetrug bei den Behörden zur Anzeige brachte und diese bei den Ermittlungen unterstützte.
Majidah Hazama verließ Astronáutica General 2490. Sie blieb aber im Thoris-System und nutzte ihre Kontakte zu den Behörden der Harmonie, um eine Laufbahn im Rechtssystem zu beginnen. Hazama hatte dabei starke Unterstützung durch einen Clan der Harmonie, der von ihren Aktivitäten während der Handelskrise profitiert hatte.
Majidah Hazama lernte die Handelssprache der Babur-III-Harmonie im äußeren System, um die Aufnahmeprüfung abzulegen. Sie musste einige vorausgesetzte Prüfungen nachholen. Die Zulassung zur Ausbildung dauerte 8 Jahre, die Ausbildung 22 Jahre. Daran schloss sich eine 19-jährige Lehrzeit bei einer lokalen Anwaltskanzlei an. Im Lauf der nächsten 40 Jahre erhält sie weitere Zulassungen für höhere Gerichte bis hin zu einem der zentralen Handelsgerichte.
Majidah Hazama vertritt neben solaren Handelsgesellschaften auch einheimische Klienten. Ihr Fachgebiet ist das Wettbewerbsrecht. Ein Höhepunkt ihrer Karriere ist 2593 die Vertretung von Grolrumdrorar, einem Thoris-Kartell des inneren Systems vor dem höchsten Handelsgericht der Harmonie gegen die solare Handelsgesellschaft Arindhaal Tekanikala Mala. Grolrumdrorar verklagt Arindhaal wegen zu hohen Preisen. Niedrigtechnologie-Gesellschaften, wie die solare tendieren dazu, für Hochtechnologiegüter zu hohe Preise zu zahlen. Das treibt in etablierten Ökonomien die Preise für einige Produktklassen in die Höhe. Nach dem Recht der Babur-III-Harmonie ist das nicht zulässig. Das Handelsgericht verurteilt Arindhaal dazu, niedrigere Preise zu zahlen und dabei nicht weniger Produkte einzukaufen. Das Urteil schließt Arindhaal praktisch vom Thoris Markt aus und belegt die Firma mit einer Strafe. Anschließend wird das Urteil mit einer sogenannten Indirektionspräzedenz ausgezeichnet. Das hat überraschende Folgen für Arindhaal und andere solare Handelsgesellschaften.
Der Vorgang ist eine sog. indirekte Klage, bei der die eigentlich beklagte Partei im Verfahren abseits steht und nur über die Folgen des Urteils betroffen ist. In diesem Fall sind das mehrere Thoris-Kartelle, die mit Menschen handeln und oft Wucherpreise verlangen. Für das Solsystem ist Thoris die nächste Quelle für Hochtechnologie. Die solare Industrie zahlt deshalb hohe Preise in Form von Rohstoffen und Vorprodukten. Um dem Urteil Folge zu leisten, müssen solare Gesellschaften niedrigere Preise erwirken. Das geht teilweise durch Verhandlungen, aber oft nur durch weitere Klagen. Diese Wucherklagen müssen jeweils für einzelne Produkte eingereicht werden. Das ist sehr aufwändig. Aber meistens folgen die Gerichte dem Indirektionspräzedenz-Urteil und verpflichten alle Beteiligten, Bedingungen zu schaffen, die den Geist des Indirektionspräzedenz-Urteils erfüllen. Letztlich werden dadurch alle Fraktionen der Harmonie gezwungen, Menschen nicht zu übervorteilen.
Das höchste Handelsgericht ordnet außerdem die Einrichtung einer Kontrollstelle an, die die Ausführung des Indirektionspräzedenz-Urteils überwachen soll. Die Kosten trägt die unterlegene Partei. Das Gericht setzt Hazama als Vorsitzende der Kontrollstelle ein. Ein Mensch leitet damit die offizielle Kontrollstelle des Harmonie-Handelsgerichts, die dafür sorgt, dass Menschen in der Babur-III-Harmonie keine Wucherpreise zahlen müssen.
(Alle Bezeichnungen und Einrichtungen in menschliche Begriffe übertragen)
http://jmp1.de/g/dza/2535
#SciFi #Handel #interstellar #Politik #Raumschiff #Wirtschaft
2425 Verlust der Onitsha Marun
Verlust der Onitsha Marun durch den Angriff einer autonomen Angriffsdrohne der Serengeti Klasse aus dem Panahapaja Konflikt 2 Dekaden zuvor.
Der Panahapaja Konflikt wurde auf Seiten Vestas zum großen Teil mit autonomen Fahrzeugen durchgeführt, statt Uploads oder KI. Alle Systemmächte versuchen entwicklungsfähige KI zu vermeiden, um KI-Plagen zu verhindern. Die KI der Kampfmittel ist deshalb meistens eingeschränkt. Sie folgt ihrer Programmierung. Sie sind taktisch flexibel, aber passen sich nicht nur wenig an neue strategische Situationen an.
Die Drohne (Rufzeichen "Angry Cheetah"), die die Onitsha Marun angreift war 2403 im 23/7a-Gefecht bei Niokolo-Koba beschädigt worden. Die Kommunikation war ausgefallen und die Treibstoffreserven nach einem versuchten Kinetic-Kill, mit exzessivem Verbrauch, stark reduziert. Angry Cheetah versteckte sich nach dem Gefecht an einem Kometenkern und wartete auf Hilfe. Sie überwältigte später einen automatischen Rohstoffkundschafter und benutzte dessen Extraktions- und Analysewerkzeuge um Treibstoff herzustellen. Mit den eingeschränkten Mitteln dauerte es 15 Jahre, wenigstens genügend Treibstoff für operative Manövrierfähigkeit zu gewinnen.
Die Onitsha Marun war im Panahapaja Konflikt als Drohnenträger eingesetzt worden. Sie ist jetzt als Frachter unterwegs und transportiert Autofab-Input, darunter sehr teure Meta-Materialien und hochreine Pakete für Nano-Fabrikatoren.
Die Onitsha Marun kommt bis auf 40.000 km an Angry Cheetah’s versteck vorbei. Angry Cheetah erkennt das feindliche Schiff wieder - trotz der Demilitarisierung - und greift an. Da die Drohne im Gefecht alle Munitionspakete verbraucht hatte, bleibt ihr nur die Möglichkeit ihren Selbstzerstörungsmechanismus zu benutzen. Angry Cheetah rammt die Onitsha Marun und zündet den eingebauten Sprengsatz. Eine 5 kt Amat-Explosion zerstört beide Fahrzeuge.
Kamikaze-Angriffe sind Teil des Standardprogramms nachdem Reichweitenwaffen verbraucht sind. Für die kriegführende Partei ist es meistens ein guter Tausch, wenn eine Drohne sich opfert, um ein generisches Schiff zu zerstören. Neben der Vermeidung von KI-Plagen ist diese Taktik ein weiterer Grund, um Drohnen nicht mit voller KI auszustatten, sondern nur mit autonomer Programmierung.
Man vermutet, dass viele bewaffnete Konflikte autonome Kampfmittel zurückgelassen haben. Sie stellen noch Jahrzehnte oder Jahrhunderte später eine Gefahr für den zivilen Verkehr dar. Vor allem dann, wenn sie mit Reparaturmitteln ausgestattet sind und lange überdauern können. Das ist vor allem bei Drohnen auf Fernmissionen üblich ist. In den äußeren Saturnringen gehen immer wieder kleine Fahrzeuge verloren. Man vermutet dort ein aktives Relikt. Suchaktionen mehrerer Saturn-Habitate brachten aber keine Ergebnisse.
Der Panahapaja Konflikt wurde auf Seiten Vestas zum großen Teil mit autonomen Fahrzeugen durchgeführt, statt Uploads oder KI. Alle Systemmächte versuchen entwicklungsfähige KI zu vermeiden, um KI-Plagen zu verhindern. Die KI der Kampfmittel ist deshalb meistens eingeschränkt. Sie folgt ihrer Programmierung. Sie sind taktisch flexibel, aber passen sich nicht nur wenig an neue strategische Situationen an.
Die Drohne (Rufzeichen "Angry Cheetah"), die die Onitsha Marun angreift war 2403 im 23/7a-Gefecht bei Niokolo-Koba beschädigt worden. Die Kommunikation war ausgefallen und die Treibstoffreserven nach einem versuchten Kinetic-Kill, mit exzessivem Verbrauch, stark reduziert. Angry Cheetah versteckte sich nach dem Gefecht an einem Kometenkern und wartete auf Hilfe. Sie überwältigte später einen automatischen Rohstoffkundschafter und benutzte dessen Extraktions- und Analysewerkzeuge um Treibstoff herzustellen. Mit den eingeschränkten Mitteln dauerte es 15 Jahre, wenigstens genügend Treibstoff für operative Manövrierfähigkeit zu gewinnen.
Die Onitsha Marun war im Panahapaja Konflikt als Drohnenträger eingesetzt worden. Sie ist jetzt als Frachter unterwegs und transportiert Autofab-Input, darunter sehr teure Meta-Materialien und hochreine Pakete für Nano-Fabrikatoren.
Die Onitsha Marun kommt bis auf 40.000 km an Angry Cheetah’s versteck vorbei. Angry Cheetah erkennt das feindliche Schiff wieder - trotz der Demilitarisierung - und greift an. Da die Drohne im Gefecht alle Munitionspakete verbraucht hatte, bleibt ihr nur die Möglichkeit ihren Selbstzerstörungsmechanismus zu benutzen. Angry Cheetah rammt die Onitsha Marun und zündet den eingebauten Sprengsatz. Eine 5 kt Amat-Explosion zerstört beide Fahrzeuge.
Kamikaze-Angriffe sind Teil des Standardprogramms nachdem Reichweitenwaffen verbraucht sind. Für die kriegführende Partei ist es meistens ein guter Tausch, wenn eine Drohne sich opfert, um ein generisches Schiff zu zerstören. Neben der Vermeidung von KI-Plagen ist diese Taktik ein weiterer Grund, um Drohnen nicht mit voller KI auszustatten, sondern nur mit autonomer Programmierung.
Man vermutet, dass viele bewaffnete Konflikte autonome Kampfmittel zurückgelassen haben. Sie stellen noch Jahrzehnte oder Jahrhunderte später eine Gefahr für den zivilen Verkehr dar. Vor allem dann, wenn sie mit Reparaturmitteln ausgestattet sind und lange überdauern können. Das ist vor allem bei Drohnen auf Fernmissionen üblich ist. In den äußeren Saturnringen gehen immer wieder kleine Fahrzeuge verloren. Man vermutet dort ein aktives Relikt. Suchaktionen mehrerer Saturn-Habitate brachten aber keine Ergebnisse.
2435 Sezession des Andenbundes
Sezession des Andenbundes. Austritt aus der Union.
2438 Abschluss einer Freihandelszone zwischen Unionsbundesstaat Brasilien und dem Andenbund. Protest der Union. Entzug der Stimmrechte für 8 Jahre. 2439 erklärt Brasilien den Austritt aus der Union. Handelsboykott der Union gegen Südamerika. Blockade der atlantischen und mesoamerikanischen Vakuumbahnen. Konkurrenz zwischen Andenbund und Union um Kolumbien und Venezuela. Wachsende Spannungen. Ex-Präsidentin Gabriela Antonia Garcia Segura von Brasilien führt eine Schlichtung herbei, die den Weg zum Koexistenzvertrag 2444 öffnet. Quito wird zur Transferregion zwischen der isolierten Erde und dem Sonnensystem.
2438 Abschluss einer Freihandelszone zwischen Unionsbundesstaat Brasilien und dem Andenbund. Protest der Union. Entzug der Stimmrechte für 8 Jahre. 2439 erklärt Brasilien den Austritt aus der Union. Handelsboykott der Union gegen Südamerika. Blockade der atlantischen und mesoamerikanischen Vakuumbahnen. Konkurrenz zwischen Andenbund und Union um Kolumbien und Venezuela. Wachsende Spannungen. Ex-Präsidentin Gabriela Antonia Garcia Segura von Brasilien führt eine Schlichtung herbei, die den Weg zum Koexistenzvertrag 2444 öffnet. Quito wird zur Transferregion zwischen der isolierten Erde und dem Sonnensystem.
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