Die erste interstellare Kolonie scheitert. Durch fremde Lebensformen und Feindschaft unter den Menschen.
Die Siedlung auf Cobol ist nicht autark. Für die ersten 20 Jahre ist jedes Jahr mindestens einen Versorgungsflug geplant. Die Siedler sind sehr gut ausgestattet. Sie haben in allen Bereichen High-Tech Ausrüstung, von Autofabs über Umweltanalyse bis zur Energieerzeugung. Aber trotzdem dauert es eine Weile, bis sie selbst genügend Nahrungsmittel herstellen können und ihre Fabs aus lokal gewonnenen Rohstoffen alle notwendigen Dinge herstellen. Für diese Zeit ist Unterstützung von außen vorgesehen und vorfinanziert.
Aber nach dem Dilan-Zwischenfall 2532 stürzt die interplanetare Wirtschaft in eine schwere Krise. Im Chaos der Fluchtbemühungen werden viele Werte zerstört und viele Wirtschaftsvorgänge unterbrochen. Geschäftspartner sind verschwunden, Lieferbeziehungen sind zerbrochen, Vermögen sind verloren. Der Finanzmarkt liegt am Boden. Auch die finanzielle Situation der Cobol-Stiftung ist prekär.
Deshalb werden die Versorgungsflüge nach Cobol für 18 Monate ausgesetzt. Zwei Flüge entfallen. Anfang 2534 ist es dann endlich wieder möglich, ein Versorgungsschiff auszurüsten. Unglücklicherweise geht das Schiff auf dem Flug verloren. Vermutlich trifft es im interstellaren Raum eine Materieansammlung, einen Irrläufer-Planeten oder eine Häufung dunkler Materie. Auch moderne Überlichtantriebe sind bei hohen ÜL-Faktoren immer noch sehr empfindlich gegenüber größeren Störmassen. Das Schiff kommt nie an.
Mangels interstellarer Kommunikationsmöglichkeiten erfährt man im Solsystem davon nichts. Erst ein zurückkehrendes Schiff könnte die Meldung mitbringen. Das nächste Versorgungsschiff startet 2535. Es kehrt drei Jahre später in das Solsytem zurück und bringt schlimme Nachrichten mit. Die Siedlung auf Cobol ist zerstört. Es gibt Anzeichen für Kämpfe. Man findet etwa 100 Leichen. Es nur wenige Überlebende in den Ruinen der Siedlung. Die Besatzung des Versorgungsschiffs findet Aufzeichnungen, die Auskunft geben über die dramatischen Umstände.
Die Biosphäre von Cobol ist grundsätzlich kompatibel. Aber sie stellt nicht die richtigen Proteine, Vitamine und Kohlenhydrate bereit. Die Siedler müssen alle Lebensmittel selbst herstellen. Das machen sie in modernen Gewächshäusern, wie in der solaren Lebensmittelproduktion auf Kunstsubstraten mit Nährlösungen. Zusätzlich gibt es vollständig künstlich hergestellten Ergänzungsmittel. Man arbeitet daran, erd-kompatible Biomasse aufzubauen, damit man später auch auf traditionelle Weise auf Erde und Humus anbauen kann. Aber neun Jahre nach der Landung ist noch nicht so viel Biomasse entstanden, dass man einfach Lebensmittel im Freien wachsen lassen könnte.
Die Lage der Kolonie auf Cobol wird 2532 problematisch. Ein Pilz von Cobol zersetzt Dichtungen und Bewässerungsschläuche. Er produziert giftige Stoffwechselprodukte, die viele Pflanzen absterben lassen. Die Nahrungsmittelproduktion bricht ein. Reserven reichen nur für drei Monate. Die Siedler kämpfen gegen den Pilz, um die nächste Ernte zu sichern. Der Pilz nistet sich in Wassertanks ein und infiziert von dort aus die wiederhergestellten Leitungen. Auch die nächste Ernte fällt aus. Die Lebensmittel werden rationiert. In der Hydroponik werden Alternativen ausprobiert und die bisher hergestellte erd-kompatible Biomasse wird in Gewächshäusern als Substrat eingesetzt. Aber der Pilz ist hartnäckig und befällt die wertvolle Biomasse. Der Kolonieführung und einigen Wissenschaftlern werden Fehler vorgeworfen.
Die Führung der Kolonie wird jährlich neu gewählt. So ist das in den Statuten der Cobol-Stiftung festgelegt. Die Wahl im dritten Jahr der Krise ist sehr polarisiert. Das Aktionsbündnis TRUTH gewinnt knapp gegen die Wahlliste ScienceRulez. Die neue Führung ordnet den Ausnahmezustand an. Sie baut eine bewaffnete Sicherheitstruppe auf. TRUTH-Kritiker werden suspendiert. Drei Monate später ändert die Führung die Rationierung zugunsten von Personen, die zur Lösung der Krise wichtig sind. Ein Klassensystem wird eingeführt. Führungsmitglieder, Security und einige Ingenieure erhalten volle Rationen. Der Status der übrigen Wissenschaftler wird abgewertet. Die Aufrechterhaltung der Ordnung mit allen Mitteln hat Priorität. Die Hälfte der Leute hungert. Kritiker werden aus der Siedlung ausgeschlossen. Einige werden sogar weit entfernt mit minimaler Ausrüstung abgesetzt. Dabei sind auch Familien mit kleinen Kindern. In der Wildnis kann niemand lange überleben. Verbannung kommt einem Todesurteil gleich.
Es gibt Widerstand gegen die drakonischen Maßnahmen. Beide Seiten fertigen Schusswaffen in Autofabs. Diese Codes sollte es eigentlich nicht auf Cobol geben. Aber irgendwie sind sie doch in das lokale Netz gelangt. Aufständische versuchen die TRUTH-Führung festzunehmen. Es gibt einen erbitterten Kampf zwischen den Aufständischen und der Sicherheitstruppe. Schusswaffen und improvisierte Sprengsätze beschädigen die Siedlung. Auch die Gewächshäuser nehmen Schaden. Die Auseinandersetzungen ziehen sich über mehrere Wochen. Den Aufständischen gelingt es schließlich, TRUTH und ihre paramilitärische Sicherheitstruppe zu verdrängen. Die Aufständischen schneiden ihre Gegner vom Nachschub der Fabs ab. Aber kurz darauf explodieren vorher deponierte Sprengsätze in der Zentrale, den Werkstätten und in Wohnbereichen.
TRUTH Mitglieder hatten bei ihrer Flucht Überlebensausrüstung und die verbliebenen Lebensmittel mitgenommen. Sie richten sich in wissenschaftlichen Außenposten ein und warten auf das nächste Versorgungsschiff. Aber das Leben in der Wildnis ist schwieriger, als man in der gut geschützten Siedlung angenommen hatte. Die Menschen in den Außenposten werden immer wieder Opfer einer aggressiven Fauna. Sie werden von großen Tieren angegriffen wenn sie die Station verlassen. Die Vorräte sind in den Außenposten nicht gut geschützt und leiden durch Insektenbefall. Und das nächste Versorgungsschiff kommt viel später als gedacht.
Bei den Kämpfen sterben 90 Siedler. Die gezielten Explosionen kosten 40 Leben. 50 Menschen wurden schon vor den Kämpfen so weit entfernt abgesetzt, dass sie die Siedlung zu Fuß nicht erreichen können. Die übrigen 120 Erwachsenen und 60 Kinder versuchen unter furchtbaren Umständen zu überleben. 15 Monate später kann das Versorgungsschiff 31 Erwachsene und 25 Kinder retten.
Zwanzig Jahre später wird Cobol wieder besiedelt. Die neue Kolonie ist auf die Herausforderungen besser vorbereitet. Der Pilz, der die erste Siedlung so in Bedrängnis brachte, wird biochemisch neutralisiert. Von Anfang an baut man in großem Stil erd-kompatible Biomasse auf und schafft Enklaven von irdischer Flora und Fauna in denen die Siedler leben. Im Lauf der Zeit verdrängen irdische Arten die ursprüngliche Biosphäre auf allen Ebenen. Viel später existieren nur noch Reste der nativen Ökologie in geschützten Bereichen während der Planet fast vollständig terraformiert ist. Der erste Fall von Terraformung durch Menschen, auch wenn hier nur die Biosphäre umgewandelt wird, nicht Meteorologie oder gar Geologie.
Nach dem Dilan-Zwischenfall ist die Tragödie von Cobol das zweite ernste Zeichen, dass die interstellare Expansion gefährlich ist. Die Menschen haben ihr eigenes Sonnensystem besiedelt. Das war nicht einfach. Das Solsystem war groß, gefährlich und leer. Die Menschen haben dabei viele technische und organisatorische Probleme gelöst. Jetzt trifft die Menschheit auf fremdes Leben. Dabei entstehen wieder unerwartete Situationen. Aber die größte Gefahr geht von der Reaktion der Menschen aus. Die Tragödie von Cobol wurde ausgelöst durch eine fremde Lebensform. Aber tödlich waren letztlich die Handlungen der Menschen in der Krise.
#interstellar #Siedler #Biochemie #Konflikt
http://jmp1.de/h2535
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2802 Außerirdische Mikroben auf der Erde
Neue Untersuchungen zeigen, dass etwa ein Zehntel der irdischen Mikrofauna außerirdischen Ursprungs ist. Die fremden Lebewesen wurden im Lauf der letzten 200 Jahre unbeabsichtigt eingeschleppt. Viele fremde Organismen haben wegen ihrer inkompatiblen Biologie keine natürlichen Feinde. Sie können sich deshalb gut vermehren, stellen aber andererseits auch keine Gefahr dar.
Vor allem dort, wo sich Biofilme bilden und auf Oberflächen ist der Anteil der außerirdischen Lebensformen hoch. In der Flora und im Erdreich ist er dagegen vernachlässigbar.
Es gibt zellähnliche Formen, von Bakterien und Einzellern bis zu Mehrzellern, Pilzen und Kleinstlebewesen. Daneben gibt es aber auch auf der Erde ursprünglich nicht bekannte Mikro-Lebensformen: zellwandlose freie selbstreplizierende Makromoleküle, Archaeen-ähnliche Organismen, Semibioten, die eher belebte Materie sind als Lebensformen, sich aber fortpflanzen. Es gibt Mikroben von Exobiologien, die mit der irdischen DNA kompatibel sind. Viele basieren auf inkompatiblen Proteinsystemen von Aminosäuren, aber mit anderer Makroordnung. Und es gibt ganz fremde Informationsträger und Replikationsmechanismen.
Besonders erwähnenswert sind Morphzeller von Kofu (die sich zu verschiedenen makroskopischen Lebewesen zusammenschließen und dann wieder in Einzelarchaee trennen können), Extremophile aus vielen Quellen (die an manchen Schwarzen Rauchern der Tiefsee schon ein Drittel der Biomasse ausmachen), sog. Rostwürmer (eigentlich bakterienähnliche Einzeller, die von der Energie der Eisenoxidation leben und dafür das Rosten von ungeschütztem Eisen katalysieren. Sie treten in fadenförmigen Anordnungen auf, deshalb Rost-"würmer"), androidale Bakterien (die anorganische Makromoleküle in ihre Struktur einbauen um Nanoprozessoren zu synthetisieren, Herkunft unbekannt).
Wenn man genau hinsieht, dann findet man auch sogenannte Kessler-Viroidae, anorganische Viren, entdeckt von Zipi Kessler im Jahr 2478. Sie kommen aus dem interstellaren Raum, werden vom Sonnenwind der Heliosphäre und den Molekülen der äußeren Atmosphäre abgebremst und gelangen bis auf die Planetenoberfläche. Kessler-Viroidae sind eigentlich harmlos. Aber inzwischen weiß man, dass sie Genmaterial für Nano-Disassembler tragen, die viele verschiedene Biosysteme angreifen können. Eine Mutation der Kessler-Viroidae verursachte die Massara-Seuche 2746.
Einige parasitäre und symbiotische Lebensformen leben mit irdischen Mikroben zusammen. Dazu gehören auch Tamartaee, hocheffiziente biochemische Zellkraftwerke von Chulu, die von einigen irdischen Bakterien adaptiert wurden. Es gibt Versuche, mittels Genmodifikation menschliche Mitochondrien durch Tamartaee zu ersetzen. Man verspricht sich davon eine deutliche physische Leistungssteigerung. Das ist aber noch ein weiter Weg.
#Exobiologie #Aliens #Erde #Mikroben
http://jmp1.de/h2802
Vor allem dort, wo sich Biofilme bilden und auf Oberflächen ist der Anteil der außerirdischen Lebensformen hoch. In der Flora und im Erdreich ist er dagegen vernachlässigbar.
Es gibt zellähnliche Formen, von Bakterien und Einzellern bis zu Mehrzellern, Pilzen und Kleinstlebewesen. Daneben gibt es aber auch auf der Erde ursprünglich nicht bekannte Mikro-Lebensformen: zellwandlose freie selbstreplizierende Makromoleküle, Archaeen-ähnliche Organismen, Semibioten, die eher belebte Materie sind als Lebensformen, sich aber fortpflanzen. Es gibt Mikroben von Exobiologien, die mit der irdischen DNA kompatibel sind. Viele basieren auf inkompatiblen Proteinsystemen von Aminosäuren, aber mit anderer Makroordnung. Und es gibt ganz fremde Informationsträger und Replikationsmechanismen.
Besonders erwähnenswert sind Morphzeller von Kofu (die sich zu verschiedenen makroskopischen Lebewesen zusammenschließen und dann wieder in Einzelarchaee trennen können), Extremophile aus vielen Quellen (die an manchen Schwarzen Rauchern der Tiefsee schon ein Drittel der Biomasse ausmachen), sog. Rostwürmer (eigentlich bakterienähnliche Einzeller, die von der Energie der Eisenoxidation leben und dafür das Rosten von ungeschütztem Eisen katalysieren. Sie treten in fadenförmigen Anordnungen auf, deshalb Rost-"würmer"), androidale Bakterien (die anorganische Makromoleküle in ihre Struktur einbauen um Nanoprozessoren zu synthetisieren, Herkunft unbekannt).
Wenn man genau hinsieht, dann findet man auch sogenannte Kessler-Viroidae, anorganische Viren, entdeckt von Zipi Kessler im Jahr 2478. Sie kommen aus dem interstellaren Raum, werden vom Sonnenwind der Heliosphäre und den Molekülen der äußeren Atmosphäre abgebremst und gelangen bis auf die Planetenoberfläche. Kessler-Viroidae sind eigentlich harmlos. Aber inzwischen weiß man, dass sie Genmaterial für Nano-Disassembler tragen, die viele verschiedene Biosysteme angreifen können. Eine Mutation der Kessler-Viroidae verursachte die Massara-Seuche 2746.
Einige parasitäre und symbiotische Lebensformen leben mit irdischen Mikroben zusammen. Dazu gehören auch Tamartaee, hocheffiziente biochemische Zellkraftwerke von Chulu, die von einigen irdischen Bakterien adaptiert wurden. Es gibt Versuche, mittels Genmodifikation menschliche Mitochondrien durch Tamartaee zu ersetzen. Man verspricht sich davon eine deutliche physische Leistungssteigerung. Das ist aber noch ein weiter Weg.
#Exobiologie #Aliens #Erde #Mikroben
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2514 Zirkus Qiji bringt exotische Tiere zur Erde
Zirkus Qiji bringt exotische Tiere zur Erde
Xie Huarong bringt mit ihrem "Zirkus der Wunder" außerirdische Tiere zur Erde.
Die Selfmade-Milliardärin erfüllt sich einen Kindheitstraum indem sie interstellare Reisen und den Zirkus miteinander verbindet. Sie sammelt auf mehreren entfernten Welten exotische Tiere und zieht mit diesen (und einer Artistentruppe) als Wanderzirkus um die Erde.
Mit 14 hatte sie ihre Werbeagentur gegründet und diese mit 19 an den globalen Memegenerator Sumanget Pisan verkauft. Sie charterte ein Expeditionsschiff von Artu für 3 Jahre und besuchte mehrere Planeten in bis zu 30 Lichtjahren Entfernung. Sie brachte Tiere mit, die sich in der irdischen Sauerstoffatmosphäre dauerhaft wohl fühlen können.
Zwischen 2520 und 2550 dominiert ihr Unternehmen nicht nur den Handel mit außerirdischen Tieren im Solsystem, sondern auch den Export irdischer Tiere.
2546 stirbt Xie auf einer Expedition - weit entfernt von moderner medizinischer Hilfe - nach dem Angriff eines Barphahatti auf Tsenkher.
Die Selfmade-Milliardärin erfüllt sich einen Kindheitstraum indem sie interstellare Reisen und den Zirkus miteinander verbindet. Sie sammelt auf mehreren entfernten Welten exotische Tiere und zieht mit diesen (und einer Artistentruppe) als Wanderzirkus um die Erde.
Mit 14 hatte sie ihre Werbeagentur gegründet und diese mit 19 an den globalen Memegenerator Sumanget Pisan verkauft. Sie charterte ein Expeditionsschiff von Artu für 3 Jahre und besuchte mehrere Planeten in bis zu 30 Lichtjahren Entfernung. Sie brachte Tiere mit, die sich in der irdischen Sauerstoffatmosphäre dauerhaft wohl fühlen können.
Zwischen 2520 und 2550 dominiert ihr Unternehmen nicht nur den Handel mit außerirdischen Tieren im Solsystem, sondern auch den Export irdischer Tiere.
2546 stirbt Xie auf einer Expedition - weit entfernt von moderner medizinischer Hilfe - nach dem Angriff eines Barphahatti auf Tsenkher.
2774 Entdeckung der Höhlensysteme auf Sona durch Forscher von Lishi
Die Höhlen sind voneinander isoliert und haben unterschiedliche Biosysteme entwickelt. Sona bietet Wissenschaftlern eine einzigartige Möglichkeit, die Interaktion von Biosystemen zu beobachten.
Die Oberfläche des Planeten ist sehr heiß und trocken. Sie besteht fast nur aus Wüsten. Die Landmasse konzentriert sich auf einen relativ schmalen Äquatorialkontinent, der den ganzen Planeten umläuft. Auf dem Äquatorialkontinent gibt es in Äquatornähe rund um den Planeten einige hohe Gebirge. Dort regnen Passatwinde ab und es herrscht ein gemäßigteres Klima herrscht. Die Konzentration der Regengebiete auf die Gebirge sorgt dafür, dass der Boden dort stark ausgewaschen wird. Dadurch sind riesige Höhlensysteme entstanden. Einige Systeme haben Hunderte von Hohlräumen jeweils mit bis zu 250 Meter Breite und 400 Meter Höhe. Die niedrige Schwerkraft von nur 0,7 g ermöglicht größere Hohlräume als auf der Erde.
Die Höhlen sind sehr feucht. Fast der gesamte Regen läuft über die Höhlensysteme ab. Dort sind Biotope entstanden, die ohne Licht von den Mineralien der Gesteine und den eingeschwemmten Nährstoffen leben. Höhlen durch Auswaschung von Böden gibt es auf vielen Planeten. Das Besondere an den Höhlen von Sona ist, dass fast jedes Höhlensystem ein eigenes Biosystem entwickelt hat.
Die Höhlensysteme sind durch die Wüsten voneinander getrennt. Tagsüber erreichen die Wüsten Temperaturen bis 60 Grad Celsius Luft und bis 90 Grad Bodentemperatur. Auf der Oberfläche gibt es deshalb fast keine Migration von höheren Lebewesen zwischen den Höhlensystemen. Die meisten Höhlensysteme befinden sich unter den Gebirgen, aber trotzdem weit über Meeresniveau. Das Wasser, das durch die Höhlensysteme strömt, läuft nördlich und südlich des Äquatorialkontinents steil ins Meer ab, oft über hohe Klippen. Auch auf diesem Weg gelangen keine größeren Lebewesen vom Meer in die Höhlen.
Die meisten Biosysteme von Sona sind kompatibel. Sie müssen einen gemeinsamen Ursprung haben. Aber sie haben sich sehr verschieden entwickelt. Im Pent Lao Puk-Komplex dominieren 6-beinige Arten, vor allem eierlegende Säugetiere. Im benachbarten Rahmani-Höhlensystem gibt es viele große (bis zu 50 cm) Tiere mit Exoskelett. Sie sehen aus wie Insekten, laufen auf 4 Beinen mit dem Körper in der Mitte, wie irdische Spinnen. Aber sie haben ein zentrales Nervensystem und ein Gehirn. Sie sind nicht vergleichbar mit irdischen Insekten.
Das Changer-Biotop im Unaha-Labyrinth wird dominiert von Morphzellern. In ihrer Ruhephase sehen sie aus wie ein alles bedeckender Schleim von Mikroben. Die Morphzeller können sich zusammenschließen, um mobile Einheiten zu bilden. Sie lösen sich dann vom Biofilm und verhalten sich wie eigenständige Lebewesen. Manche ernähren sich in dieser Form von Pflanzen, Pilzen und höher wachsenden Früchten. Andere verhalten sich wie Raubtiere und jagen ihre vegetarischen Brüder.
Die Pellegrini-Höhlen unterscheiden sich von den anderen Biosystemen durch eine abweichende genetische Makroordnung. Die nativen Biosysteme Sonas gehören zur Klasse der Polymergene, also lange Ketten organischer Moleküle deren genaue Abfolge die Gene kodiert. Im Gegensatz zu irdischer DNA dient auf Sona aber Polyamid als Träger. Die Geninformation der Pellegrini-Höhlen benutzt auch Polyamid, verwendet aber zum Teil andere funktionale Gruppen.
Im Mesa-Gebirge liegen mehrere unabhängige Höhlensysteme mit nicht Sona-nativen Lebensformen. Die Biosysteme unterschieden sich so sehr untereinander und von den meisten anderen, dass sie vermutlich nicht auf Sona entstanden sind. Im Lauf der Jahrmillionen sind wohl schon andere Forscher auf die Idee gekommen die Höhlen von Sona als Versuchsgelände für Biosysteme zu verwenden.
Durch Wasserabflüsse aus den Höhlensystemen gelangen Lebewesen aller Biosysteme in den Ozean. Dort ist ein bunt gemischtes Biotop entstanden mit Arten aus sehr unterschiedlichen Biosystemen. Die gemeinsame Herkunft macht sie immerhin so weit kompatibel, dass sich manche gegenseitig fressen können. Es gibt aber auch erstaunliche Koexistenz zwischen Arten aus verschiedenen Biosystemen in der gleichen ökologischen Nische. Immer wieder kommt es zu abrupten Änderungen des Gleichgewichts, wenn plötzlich eine neue Art aus einem der Höhlensysteme eine Ökologische Nische besetzt und andere verdrängt. Das passiert auf allen Stufen der Nahrungskette. Arten, die in ihrem Biosystem keine natürlichen Feinde haben, treffen im Ozean auf potente Gegner. Mikroben aus fremden Biosystemen können plötzlich Infektionen auslösen.
Im Lauf von 20 Jahren errichten viele Völker und Fraktionen Forschungsstationen. Alle Höhlensysteme werden kartographiert und ihre Biosysteme erforscht. 2794 schließen sich die Forschungsinstitute zusammen unter dem Dach der Sona Universität für Biogenetik (SUB, Kisori: Terak). Die SUB ist später eine bedeutende Forschungseinrichtung und Begegnungsstätte vieler Völker, selbst dann wenn sich die Heimatplaneten der Träger im Konflikt befinden. Der Hauptsitz ist am Wasman, dem höchsten Berg im Mesa-Höhenzug.
http://jmp1.de/h2776
Die Oberfläche des Planeten ist sehr heiß und trocken. Sie besteht fast nur aus Wüsten. Die Landmasse konzentriert sich auf einen relativ schmalen Äquatorialkontinent, der den ganzen Planeten umläuft. Auf dem Äquatorialkontinent gibt es in Äquatornähe rund um den Planeten einige hohe Gebirge. Dort regnen Passatwinde ab und es herrscht ein gemäßigteres Klima herrscht. Die Konzentration der Regengebiete auf die Gebirge sorgt dafür, dass der Boden dort stark ausgewaschen wird. Dadurch sind riesige Höhlensysteme entstanden. Einige Systeme haben Hunderte von Hohlräumen jeweils mit bis zu 250 Meter Breite und 400 Meter Höhe. Die niedrige Schwerkraft von nur 0,7 g ermöglicht größere Hohlräume als auf der Erde.
Die Höhlen sind sehr feucht. Fast der gesamte Regen läuft über die Höhlensysteme ab. Dort sind Biotope entstanden, die ohne Licht von den Mineralien der Gesteine und den eingeschwemmten Nährstoffen leben. Höhlen durch Auswaschung von Böden gibt es auf vielen Planeten. Das Besondere an den Höhlen von Sona ist, dass fast jedes Höhlensystem ein eigenes Biosystem entwickelt hat.
Die Höhlensysteme sind durch die Wüsten voneinander getrennt. Tagsüber erreichen die Wüsten Temperaturen bis 60 Grad Celsius Luft und bis 90 Grad Bodentemperatur. Auf der Oberfläche gibt es deshalb fast keine Migration von höheren Lebewesen zwischen den Höhlensystemen. Die meisten Höhlensysteme befinden sich unter den Gebirgen, aber trotzdem weit über Meeresniveau. Das Wasser, das durch die Höhlensysteme strömt, läuft nördlich und südlich des Äquatorialkontinents steil ins Meer ab, oft über hohe Klippen. Auch auf diesem Weg gelangen keine größeren Lebewesen vom Meer in die Höhlen.
Die meisten Biosysteme von Sona sind kompatibel. Sie müssen einen gemeinsamen Ursprung haben. Aber sie haben sich sehr verschieden entwickelt. Im Pent Lao Puk-Komplex dominieren 6-beinige Arten, vor allem eierlegende Säugetiere. Im benachbarten Rahmani-Höhlensystem gibt es viele große (bis zu 50 cm) Tiere mit Exoskelett. Sie sehen aus wie Insekten, laufen auf 4 Beinen mit dem Körper in der Mitte, wie irdische Spinnen. Aber sie haben ein zentrales Nervensystem und ein Gehirn. Sie sind nicht vergleichbar mit irdischen Insekten.
Das Changer-Biotop im Unaha-Labyrinth wird dominiert von Morphzellern. In ihrer Ruhephase sehen sie aus wie ein alles bedeckender Schleim von Mikroben. Die Morphzeller können sich zusammenschließen, um mobile Einheiten zu bilden. Sie lösen sich dann vom Biofilm und verhalten sich wie eigenständige Lebewesen. Manche ernähren sich in dieser Form von Pflanzen, Pilzen und höher wachsenden Früchten. Andere verhalten sich wie Raubtiere und jagen ihre vegetarischen Brüder.
Die Pellegrini-Höhlen unterscheiden sich von den anderen Biosystemen durch eine abweichende genetische Makroordnung. Die nativen Biosysteme Sonas gehören zur Klasse der Polymergene, also lange Ketten organischer Moleküle deren genaue Abfolge die Gene kodiert. Im Gegensatz zu irdischer DNA dient auf Sona aber Polyamid als Träger. Die Geninformation der Pellegrini-Höhlen benutzt auch Polyamid, verwendet aber zum Teil andere funktionale Gruppen.
Im Mesa-Gebirge liegen mehrere unabhängige Höhlensysteme mit nicht Sona-nativen Lebensformen. Die Biosysteme unterschieden sich so sehr untereinander und von den meisten anderen, dass sie vermutlich nicht auf Sona entstanden sind. Im Lauf der Jahrmillionen sind wohl schon andere Forscher auf die Idee gekommen die Höhlen von Sona als Versuchsgelände für Biosysteme zu verwenden.
Durch Wasserabflüsse aus den Höhlensystemen gelangen Lebewesen aller Biosysteme in den Ozean. Dort ist ein bunt gemischtes Biotop entstanden mit Arten aus sehr unterschiedlichen Biosystemen. Die gemeinsame Herkunft macht sie immerhin so weit kompatibel, dass sich manche gegenseitig fressen können. Es gibt aber auch erstaunliche Koexistenz zwischen Arten aus verschiedenen Biosystemen in der gleichen ökologischen Nische. Immer wieder kommt es zu abrupten Änderungen des Gleichgewichts, wenn plötzlich eine neue Art aus einem der Höhlensysteme eine Ökologische Nische besetzt und andere verdrängt. Das passiert auf allen Stufen der Nahrungskette. Arten, die in ihrem Biosystem keine natürlichen Feinde haben, treffen im Ozean auf potente Gegner. Mikroben aus fremden Biosystemen können plötzlich Infektionen auslösen.
Im Lauf von 20 Jahren errichten viele Völker und Fraktionen Forschungsstationen. Alle Höhlensysteme werden kartographiert und ihre Biosysteme erforscht. 2794 schließen sich die Forschungsinstitute zusammen unter dem Dach der Sona Universität für Biogenetik (SUB, Kisori: Terak). Die SUB ist später eine bedeutende Forschungseinrichtung und Begegnungsstätte vieler Völker, selbst dann wenn sich die Heimatplaneten der Träger im Konflikt befinden. Der Hauptsitz ist am Wasman, dem höchsten Berg im Mesa-Höhenzug.
http://jmp1.de/h2776
2691 Ermordung von Saa Madueke auf Panaha im Nadu-System.
Die Nigerianerin war berühmt geworden durch ihren Einsatz für die semiintelligenten Korikoalarinkiri (Graswanderer, kurz Koriko) in der Tibia Ojo Tiefebene des Loriotun Kontinents auf Panaha im System der Sonne Nadu.
Die Tiefebene ist der einzige für Menschen bewohnbare Bereich des Planeten. Nach den Progromen auf der Erde nimmt die Auswanderung nach Panaha stark zu. Die Wohngebiete der Kolonisten dringen immer weiter in den Lebensbereich der Koriko vor. Nach 30 Jahren sind die Koriko vom Aussterben bedroht. Madueke, eine Panaha-Geborene, lebt in den wilden Sümpfen zusammen mit den Koriko. Sie wird berühmt durch eine Dokumentation von Oda Hideyoshi für das Natur-Magazin Shizen. Die Tutu Awo-Stiftung sammelt durch Merchandising bedeutende Summen zum Schutz der Koriko. Besonders beliebt sind die 3D-Tapeten von Tibia Ojo Landschaftsszenen, die vom Xiandaizhuzhai-Kanal der Slink-Abenteurerin Su Mei, an Tutu Awo gespendet wurden.
Die Anstrengungen reichen aber nicht aus. Der letzte freie Koriko wird 2705 gesehen. Dann aber müssen 2718 alle Siedlungen im Nadu System wegen des Kisor-Krieges aufgegeben werden. Die Koriko in den von Tutu Awo finanzierten Schutzgehegen werden freigelassen, vermehren sich und breiten sich wieder über die Tibia Ojo Ebene aus.
Erst 90 Jahre später kehren Menschen nach Panaha zurück. Sie treffen überraschenderweise auf Yoruba sprechende Korikoalarinkiri. Ranger hatten in den Schutzgehegen einigen Individuen die Sprache beigebracht und diese gaben ihr Wissen an ihre Gefährten und Nachkommen weiter.
Die Tiefebene ist der einzige für Menschen bewohnbare Bereich des Planeten. Nach den Progromen auf der Erde nimmt die Auswanderung nach Panaha stark zu. Die Wohngebiete der Kolonisten dringen immer weiter in den Lebensbereich der Koriko vor. Nach 30 Jahren sind die Koriko vom Aussterben bedroht. Madueke, eine Panaha-Geborene, lebt in den wilden Sümpfen zusammen mit den Koriko. Sie wird berühmt durch eine Dokumentation von Oda Hideyoshi für das Natur-Magazin Shizen. Die Tutu Awo-Stiftung sammelt durch Merchandising bedeutende Summen zum Schutz der Koriko. Besonders beliebt sind die 3D-Tapeten von Tibia Ojo Landschaftsszenen, die vom Xiandaizhuzhai-Kanal der Slink-Abenteurerin Su Mei, an Tutu Awo gespendet wurden.
Die Anstrengungen reichen aber nicht aus. Der letzte freie Koriko wird 2705 gesehen. Dann aber müssen 2718 alle Siedlungen im Nadu System wegen des Kisor-Krieges aufgegeben werden. Die Koriko in den von Tutu Awo finanzierten Schutzgehegen werden freigelassen, vermehren sich und breiten sich wieder über die Tibia Ojo Ebene aus.
Erst 90 Jahre später kehren Menschen nach Panaha zurück. Sie treffen überraschenderweise auf Yoruba sprechende Korikoalarinkiri. Ranger hatten in den Schutzgehegen einigen Individuen die Sprache beigebracht und diese gaben ihr Wissen an ihre Gefährten und Nachkommen weiter.
2691 Neue Untersuchungen zeigen, dass etwa ein Zehntel der irdischen Mikrofauna außerirdischen Ursprungs ist.
Neue Untersuchungen zeigen, dass etwa ein Zehntel der irdischen Mikrofauna außerirdischen Ursprungs ist. Die fremden Lebewesen wurden im Lauf der letzten 200 Jahre unbeabsichtigt eingeschleppt. Viele fremde Organismen haben wegen ihrer inkompatiblen Biologie keine natürlichen Feinde. Sie können sich deshalb gut vermehren, stellen aber andererseits auch keine Gefahr dar.
Vor allem dort, wo sich Biofilme bilden und auf Oberflächen ist der Anteil der außerirdischen Lebensformen besonders hoch. In der Flora und im Erdreich ist er dagegen vernachlässigbar.
Es gibt zellähnliche Formen, von Bakterien und Einzellern bis zu Mehrzellern, Pilzen und Kleinstlebewesen. Daneben gibt es aber auch auf der Erde ursprünglich nicht bekannte Mikro-Lebensformen: zellwandlose freie selbstreplizierende Makromoleküle, Archaeen-ähnliche Organismen, Semibioten, die eher belebte Materie sind, als Lebensformen, sich aber fortpflanzen. Es gibt Mikroben von Exobiologien, die mit der irdischen DNA kompatibel sind. Ein geringerer Anteil basiert auf inkompatiblen Proteinsystemen von Aminosäuren, aber mit anderer Makroordnung. Und es gibt ganz fremde Informationsträger und Replikationsmechanismen.
Besonders erwähnenswert sind Morphzeller von Kofu (die sich zu verschiedenen makroskopischen Lebewesen zusammenschließen und dann wieder in Einzelarchaee trennen können), Extremophile aus vielen Quellen (die an manchen Schwarzen Rauchern der Tiefsee ein Drittel der Biomasse ausmachen), sog. Rostwürmer (eigentlich bakterienähnliche Einzeller, die von der Energie der Eisenoxidation leben und dafür das Rosten von ungeschütztem Eisen katalysieren), androidale Bakterien (die anorganische Makromoleküle in ihre Struktur einbauen um Nanoprozessoren zu synthetisieren, Herkunft unbekannt).
Einige parasitäre und symbiotische Lebensformen leben mit irdischen Mikroben zusammen. Dazu gehören auch Tamartaee, hocheffiziente biochemische Zellkraftwerke von Chulu. Es gibt Versuche, mittels Genmodifikation menschliche Mitochondrien durch Tamartaee zu ersetzen. Man verspricht sich davon eine deutliche physische Leistungssteigerung. Das ist aber noch ein weiter Weg.
Vor allem dort, wo sich Biofilme bilden und auf Oberflächen ist der Anteil der außerirdischen Lebensformen besonders hoch. In der Flora und im Erdreich ist er dagegen vernachlässigbar.
Es gibt zellähnliche Formen, von Bakterien und Einzellern bis zu Mehrzellern, Pilzen und Kleinstlebewesen. Daneben gibt es aber auch auf der Erde ursprünglich nicht bekannte Mikro-Lebensformen: zellwandlose freie selbstreplizierende Makromoleküle, Archaeen-ähnliche Organismen, Semibioten, die eher belebte Materie sind, als Lebensformen, sich aber fortpflanzen. Es gibt Mikroben von Exobiologien, die mit der irdischen DNA kompatibel sind. Ein geringerer Anteil basiert auf inkompatiblen Proteinsystemen von Aminosäuren, aber mit anderer Makroordnung. Und es gibt ganz fremde Informationsträger und Replikationsmechanismen.
Besonders erwähnenswert sind Morphzeller von Kofu (die sich zu verschiedenen makroskopischen Lebewesen zusammenschließen und dann wieder in Einzelarchaee trennen können), Extremophile aus vielen Quellen (die an manchen Schwarzen Rauchern der Tiefsee ein Drittel der Biomasse ausmachen), sog. Rostwürmer (eigentlich bakterienähnliche Einzeller, die von der Energie der Eisenoxidation leben und dafür das Rosten von ungeschütztem Eisen katalysieren), androidale Bakterien (die anorganische Makromoleküle in ihre Struktur einbauen um Nanoprozessoren zu synthetisieren, Herkunft unbekannt).
Einige parasitäre und symbiotische Lebensformen leben mit irdischen Mikroben zusammen. Dazu gehören auch Tamartaee, hocheffiziente biochemische Zellkraftwerke von Chulu. Es gibt Versuche, mittels Genmodifikation menschliche Mitochondrien durch Tamartaee zu ersetzen. Man verspricht sich davon eine deutliche physische Leistungssteigerung. Das ist aber noch ein weiter Weg.
2547 Erster Kontakt mit T’k’t‘ca einer nahen Methan-Atmer-Zivilisation
Erster Kontakt mit T’k’t‘ca einer nahen Methan-Atmer-Zivilisation in 43 Lj. Entfernung von der Erde. 2551 Aufnahme diplomatischer Beziehungen.
Die Biologie der T’k’t‘ca beruht auf einer Methan-Ammoniak Chemie. Sie bewohnen typischerweise Gasplaneten wie Neptun, die aber wesentlich wärmer und gemäßigter sein müssen, sog. kleine Jupiter. Die Vielfalt unter Methan-Atmern scheint etwas geringer zu sein, als unter Sauerstoff-Atmern. Trotzdem gibt es große Methan-Zivilisationen, deren Lebensräume sich mit unseren überlappen.
Kontakte sind selten, da es wenige Anknüpfungspunkte gibt. Methan- und Sauerstoff-Zivilisationen interessieren sich für ganz verschiedene Systeme. Es gibt nur wenig Handel. Technische Güter sind meist nicht kompatibel, da sie für andere Temperaturbereiche und Umweltbedingungen bestimmt sind. Austausch biologischer und biochemischer Güter ist nur selten sinnvoll. Man nimmt die Aktivitäten der anderen zwar wahr, geht sich aber meistens aus dem Weg.
Die Biologie der T’k’t‘ca beruht auf einer Methan-Ammoniak Chemie. Sie bewohnen typischerweise Gasplaneten wie Neptun, die aber wesentlich wärmer und gemäßigter sein müssen, sog. kleine Jupiter. Die Vielfalt unter Methan-Atmern scheint etwas geringer zu sein, als unter Sauerstoff-Atmern. Trotzdem gibt es große Methan-Zivilisationen, deren Lebensräume sich mit unseren überlappen.
Kontakte sind selten, da es wenige Anknüpfungspunkte gibt. Methan- und Sauerstoff-Zivilisationen interessieren sich für ganz verschiedene Systeme. Es gibt nur wenig Handel. Technische Güter sind meist nicht kompatibel, da sie für andere Temperaturbereiche und Umweltbedingungen bestimmt sind. Austausch biologischer und biochemischer Güter ist nur selten sinnvoll. Man nimmt die Aktivitäten der anderen zwar wahr, geht sich aber meistens aus dem Weg.
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