2239 Einführung der afrikanischen Big 5 in Südamerika.

Afrikanisches Großwild wird in der Amazonas-Savanne angesiedelt.

Die Naturreservate Afrikas wurden in den vergangen 200 Jahren stark reduziert. Die meisten mussten bis Ende des 21. Jahrhunderts den Menschen weichen. Viele der großen Tiere Afrikas sind vom Aussterben bedroht oder sogar schon verschwunden. Der Leopard ist fast ausgestorben. Es gibt nur noch kleine Gruppen in Zoos. Büffel und Nashorn gibt es nicht mehr in freier Wildbahn, aber größere Populationen als Nutztiere (Büffel für Milch und Fleisch, Nashorn für das Horn). Nur afrikanischer Elefant und Löwe leben noch in freier Wildbahn. Beide Spezies werden sehr stark "verwaltet", ihre Wanderungen gesteuert, ihre Fortpflanzung unterstützt. Anderen großen Arten, wie Gnu, Zebra, Antilopen und Gepard geht es nicht besser.

In Südamerika ist die Bevölkerungsdichte vergleichbar der Afrikas im 20. Jahrhundert. Auf dem afrikanischen Kontinent ist die Bevölkerungsdichte fast viermal so hoch. Die Amazonas-Region ist seit der Abholzung des Regenwaldes eine Savanne. Das Klima entspricht dem Zentralafrikas. Die Äquatorialregion Brasiliens ist sehr trocken. Mangels Wasser kann nur ein Teil des Amazonas landwirtschaftlich genutzt werden. In den zwanziger Jahren des 23. Jahrhunderts gelingt es Animais Selvagens del Mundo große Naturreservate im Amazonas auszuweisen, die für die afrikanischen Großwildarten geeignet sind.

Nach gründlicher Analyse und Vorbereitung werden ab 2239 mehrere  Arten angesiedelt, einschließlich wichtiger Elemente der Nahrungskette. Die moderne Gentechnik (Gengineering) spielt dabei eine wichtige Rolle. Der Südamerikanische Jaguar muss dabei den ausgestorbenen Leoparden ersetzen. Zusätzlich zu den Big 5 werden im Laufe der nächsten Jahre auch Gnu, Zebra, und verschiedene Antilopen und Gazellen umgesiedelt.

Afrika verliert das letzte Großwild Anfang des 24. Jahrhunderts. Viele große Arten überleben dank der Umsiedlung in den Naturreservaten Südamerikas.

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